Kategorie: Von hinten betrachtet

19 Jan

Von hinten betrachtet – Der Dezember

es wird zeit. der blick auf den kalender zeigt schon den 19.01. und so langsam muss ich mal zu potte kommen hier und nicht nur emotional, sondern auch blog-technisch mit dem dezember abschließen.

hatte ich im november noch arge probleme damit, mich auf das weihnachtliche treiben einzulassen, so habe ich quasi pünktlich zu nikolaus doch noch die kurve bekommen. zu sehen, wie bärline das erste mal mit ihren kleinen händchen ihre schuhe für den nikolaus putzt – einfach herzzerreissend. das beschreibt eigentlich gut eine generelle wandlung, die sich schon letztes jahr bemerkbar gemacht hat, jetzt aber erst so richtig zu tage kommt: weihnachten und das ganze drumherum bekommt wieder einen stellenwert. verliert man mit fortlaufendem alter doch immer mehr den bezug und verbindet die eigentlich schöne vorweihnachtszeit nur noch mit schlecht gelaunten menschenmassen. als familie gibt es die schlecht gelaunten menschen zwar immernoch, aber man lebt trotzdem irgendwie viel mehr in seiner eigenen kleinen blase. weitere ausführungen spar ich mir, weil es schwer ist das zu beschreiben. andere junge eltern werden es aber vielleicht nachvollziehen können. auf jeden fall ein ganz wunderbarer abschluss des jahres.

08 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

und ehe man sich versieht, ist das jahr auch fast schon wieder vorbei. verzweifelt versuche ich mich in weihnachtsstimmung zu bringen, aber weder der lebkuchen, der gerade neben mir steht, oder auch die deko, die die beste frau überall im haus verteilt hat, kann so richtig überzeugen. es gab aber auch noch ordentlich was zu tun im november, da war einfach keine zeit für besinnlich und so. aber: die letzten bilder sind endlich bearbeitet und auch alle weihnachtsgeschenke sind soweit vollständig und warten darauf den besitzer zu wechseln. das ist quasi schon die halbe miete und somit bleibt die große hoffnung für den dezember, noch irgendwie die kurve zu kriegen.

das bischen quality time das übrig geblieben ist, wurde natürlich soweit möglich mit meinen liebsten verbracht. daher auch diesen monat wieder einen leichten bärline überschuss.

05 Nov

Von hinten betrachtet – der Oktober

umtriebig und voller tatendrang, weiterhin sehr erpicht darauf, mich der ach so verlockenden winterdepression nicht vollends hinzugeben. stand ich letzten monat noch mit geschwollener brust und wehenden fahnen vor dem feind, so sieht die realität doch zwischenzeitlich etwas anders aus. aber geeignete gegenmaßnahmen wurden schon getroffen: was könnte den stefan denn wohl glücklicher machen als ein geschenk an sich selbst? zum beispiel in form eines neuen objektivs? eigentlich nur das geschenk eines dritten in form eines objektivs, aber ich gebe mich durchaus auch mit ersterem zufrieden. zudem durchlebe ich gerade mal wieder eine art selbstfindung, was meinen (bearbeitungs-)stil betrifft. hat mehrere vorteile: braucht man keine neuen bilder für, kann man von der couch aus machen, man reflektiert sich und bekommt neue ideen. und irgendwann, wenn ich dann vielleicht mal wieder mehr zeit habe, werde ich das ganze dann auch mal umsetzen. irgendwann…. vielleicht…

07 Okt

Von hinten betrachtet – der September

ich verfalle gerne in eine gewisse lethargie. vor allem jetzt, zum ende des jahres hin, wo die tage langsam wieder kürzer werden und es nicht mehr ganz so gemütlich draußen ist. ich verkrieche mich – den kopf voll mit ideen, aber ohne motivation irgendwas davon umzusetzen. das schöne ist aber, wenn einem die eigenen “fehler” schon bewusst werden, dann kann man ja zumindest versuchen, dass man etwas daran ändert. also habe ich mir den september ordentlich voll gepackt. shooting hier, shooting da, ein paar soziale kontakte aufleben lassen, wieder im fitnessstudio angemeldet. das volle programm eben. insgesamt bin ich positiv gestimmt, da allein schon der fakt wieder sport zu treiben bei mir einiges an energie freigesetzt hat. jetzt ist nur noch die frage, wie ich das alles auch in zukunft noch zeitlich unter einen hut bekomme. schließlich sollen bärline und die beste frau dabei auch nicht zu kurz kommen. ich werde berichten.

04 Sep

Von hinten betrachtet – der August

on the road again

vermutlich gehört es zum vater sein dazu, dass man aus dem urlaub kommt und die ganz große entspannung irgendwie ausblieb. die 2-3 tage anfang und die 3-4 tage am ende, die man einfach nicht vom sofa aufsteht. nicht rasieren, nur rudimentär waschen. einfach richtig schön hartzen um dann mit neuem elan wie der phönix aus der asche bzw. der stefan zwischen den pizza-kartons aufzuerstehen. jetzt bin ich verheiratet, vater und wie man sich denken kann, sieht die realität plötzlich ganz anders aus. um gottes willen, es ist nicht schlecht – es ergibt sich einfach eine neue qualität. nun ist der mensch ja bekanntermaßen ein gewohnheitstier und wenn ich irgendwo eine animalische seite habe, dann genau da. ich brauche vermutlich einfach nur mehr urlaub.

es war also august und nachdem man nun diverse hitzeperioden gut überstanden hat, macht sich langsam doch etwas wehmut breit. denn der sommer verabschiedet sich langsam. natürlich wurden die wohlmöglich letzten warmen tage des jahres schön zelebriert. ich habe mich: noch einmal ungeniert der fleischeslust hingegeben, mit schnappatmung und ordentlich puls ein paar berge erklommen, mit bärline den sandkasten auf links gedreht, und so weiter und so fort. was man halt alles so macht, wenn man noch möglichst viel “mitnehmen” will.

jetzt muss ich aber erstmal los und gucken ob die übergangsjacke von letztem jahr noch passt. man möchte ja keine böse überraschung erleben.

© Stefan Petry Photography

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