Kategorie: Von hinten betrachtet

07 Okt

Von hinten betrachtet – der September

ich verfalle gerne in eine gewisse lethargie. vor allem jetzt, zum ende des jahres hin, wo die tage langsam wieder kürzer werden und es nicht mehr ganz so gemütlich draußen ist. ich verkrieche mich – den kopf voll mit ideen, aber ohne motivation irgendwas davon umzusetzen. das schöne ist aber, wenn einem die eigenen “fehler” schon bewusst werden, dann kann man ja zumindest versuchen, dass man etwas daran ändert. also habe ich mir den september ordentlich voll gepackt. shooting hier, shooting da, ein paar soziale kontakte aufleben lassen, wieder im fitnessstudio angemeldet. das volle programm eben. insgesamt bin ich positiv gestimmt, da allein schon der fakt wieder sport zu treiben bei mir einiges an energie freigesetzt hat. jetzt ist nur noch die frage, wie ich das alles auch in zukunft noch zeitlich unter einen hut bekomme. schließlich sollen bärline und die beste frau dabei auch nicht zu kurz kommen. ich werde berichten.

04 Sep

Von hinten betrachtet – der August

on the road again

vermutlich gehört es zum vater sein dazu, dass man aus dem urlaub kommt und die ganz große entspannung irgendwie ausblieb. die 2-3 tage anfang und die 3-4 tage am ende, die man einfach nicht vom sofa aufsteht. nicht rasieren, nur rudimentär waschen. einfach richtig schön hartzen um dann mit neuem elan wie der phönix aus der asche bzw. der stefan zwischen den pizza-kartons aufzuerstehen. jetzt bin ich verheiratet, vater und wie man sich denken kann, sieht die realität plötzlich ganz anders aus. um gottes willen, es ist nicht schlecht – es ergibt sich einfach eine neue qualität. nun ist der mensch ja bekanntermaßen ein gewohnheitstier und wenn ich irgendwo eine animalische seite habe, dann genau da. ich brauche vermutlich einfach nur mehr urlaub.

es war also august und nachdem man nun diverse hitzeperioden gut überstanden hat, macht sich langsam doch etwas wehmut breit. denn der sommer verabschiedet sich langsam. natürlich wurden die wohlmöglich letzten warmen tage des jahres schön zelebriert. ich habe mich: noch einmal ungeniert der fleischeslust hingegeben, mit schnappatmung und ordentlich puls ein paar berge erklommen, mit bärline den sandkasten auf links gedreht, und so weiter und so fort. was man halt alles so macht, wenn man noch möglichst viel “mitnehmen” will.

jetzt muss ich aber erstmal los und gucken ob die übergangsjacke von letztem jahr noch passt. man möchte ja keine böse überraschung erleben.

11 Aug

Von hinten betrachtet – der Juli

der juli war gefühlt gar nicht existent. nach meinem monat elterzeit ging es ran, wieder rein zu klotzen und alles was noch offen war nach möglichkeit abzuschließen. schließlich stand schon wieder urlaub vor der tür und bevor ich gegenüber meinem “ich mache das um zu leben”-job ein schlechtes gewissen wegen zu viel abstinenz bekomme, wollte ich noch ein bisschen präsenz zeigen. zwischendurch war aber natürlich trotzdem noch ein bisschen zeit für die familie und die ein- oder andere tour durchs grüne. grüne ist in dem fall aber mehr eine metapher. nach der anhaltenden hitze waren das eher touren durchs braune – obwohl ich gar keinen fuß in den sonst ganz wunderbaren ostteil dieses landes gesetzt habe.

zum urlaub kommt dann natürlich später noch mehr, wenn ich mich komplett durch die 3819 Fotos und Videos gekämpft habe. dann ist aber auch schon wieder august, bzw. september und… ach, ihr werdet sehen.

05 Jul

Von hinten betrachtet – Der Juni

on the road again

der juni ist vorbei und ich glaube so schnell war gefühlt noch nie ein monat vorbei. im vornherein hatte ich ein bisschen panik, aber letztendlich hätte der monat ruhig noch ein paar jährchen länger sein dürfen. kurzum: stefan hatte seinen monat elternzeit. also genauer gesagt den zweiten, aber halt dieses mal ganz allein. daher auch die verspätung meines letzten monatsrückblicks, denn bärline möchte, immer wenn ich am laptop sitze auch tippen, was das schreiben quasi unmöglich macht.

so hatte ich also viel freizeit und konnte mit bärline quer durch die weltgeschichte tingeln. also zumindest soweit es die temperaturen zuließen und man nicht nach drei minuten sonne direkt verbrennungen dritten grades davon getragen hatte. auf jeden fall eine ganz wunderbare zeit, die ich jedem vater uneingeschränkt empfehlen kann. dementsprechend diesen monat mehr bilder als text. ist eh schöner.

13 Jun

Von hinten betrachtet – der Mai

und wieder bin ich spät dran mit meinem monatsrückblick und wieder habe ich eine gute ausrede. natürlich vertröste ich euch mit dieser erst mal wieder auf nächsten monat und rechtfertige mich jetzt erstmal für den letzten: quasi seit unser haus steht, haben wir einen zaun geplant. was erst noch der gala-bauer mit machen sollte, wurde mangels akuter notwendigkeit und knappen finanzen erst einmal auf eis gelegt. dann kam bärline und das thema rückte wieder in den fokus. jetzt, wo bärline allmählich ihre ersten schritte wagt, wurde es höchste zeit.

gala-bauer? brauch ich nicht. habe doch das selber-machen-gen. also habe ich mir papa geschnappt und wie “damals” beim gartenhaus eine vater-sohn sache daraus gemacht. haben wir wirklich grandios hinbekommen. ich kann gar nicht aufhören uns auf die schulter zu klopfen (daher auch der späte monatsrückblick, ha ha).

was diesen monat aber wirklich wichtig war: bärline hatte ihren ersten geburtstag. als wäre es erst gestern gewesen, als sie geschlüpft ist, verging das jahr wie im flug. ein aufregendes jahr voller glück, liebe und dankbarkeit – um zumindest die positiven dinge hervorzuheben. und somit komme ich auch schon zu meinem letzten neu-papa-pro-tipp: genieße jede sekunde. egal wie müde du bist, egal was für einen stress du gerade hast. nimm so viel zeit wie möglich mit. die ersten wörter, das erste krabbeln, der moment, wenn der fuß beim wechseln in die prall gefüllte windel tritt. das löst gefühle in dir aus, die kann man nicht beschreiben.

 

© Stefan Petry Photography

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