ab ins grüne

Kategorie: Von hinten betrachtet

03 Apr

Von hinten betrachtet – der März

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


happy birthday to me. geil, endlich fast 40. warum nur bzw. wie konnte denn das so schnell passieren? muss ich mein wahres alter wohl doch langsam mit früh-pubertären verhalten überspielen um jünger zu wirken. ach moment, mache ich ja schon. ein regelrechtes dilemma. aber für depressionen war im märz schlichtweg keine zeit. es gab viel zu tun und dann ist da ja auch noch bärline, die – jetzt wo sie mobil ist – erhöhte aufmerksamkeit beansprucht.

wie auch bereits in den letzten jahren, hat die beste frau erneut keine kosten und mühen gescheut, um mir einen unvergesslichen geburtstag zu bereiten. vor allem auch die kostellation geburtstag <-> urlaub gefällt mir in dem zusammenhang immer besser. man kann sich so einfacher aussuchen, wen man an dem tag um sich schart bzw. viel wichtiger: man muss das haus gar nicht erst verlassen. letzteres wäre auch gar nicht so einfach gegangen. schließlich musste ich am tag vorher noch karneval feiern und wie das mit dem fortgeschrittenen alter so ist: regeneration braucht mindestens zwei tage.

kater hin oder her, in märz waren eher esel wichtiger. esel und ziegen. da ich aber esel lieber mag als ziegen, gebe ich ihnen den vortritt. mit kind ist man ja immer irgendwie dem zwang unterlegen etwas zu unternehmen – und wenn es nur ein kurzer spaziergang ist. also haben wir die ersten schönen tage des jahres genutzt und bärline ein bisschen an die hiesige artenvielfalt herangeführt.

auch diesen monat gibt es natürlich wieder einen neu-papa-pro-tipp: natürlich kannst du deinem kind ab einem gewissen zeitpunkt beibringen, dass es lustig ist, bälle auf den boden “titschen” zu lassen. nur musst du dir bewusst sein, dass es nicht zwischen ball und z.b. dem handy, der fernbedienung oder was auch sonst noch so in reichweite liegen könnte unterscheidet. titscht dann halt nicht wirklich, ist dann aber vielleicht kaputt. lustig findet das dann nur noch eine/r – und das bist nicht du.

06 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

februar, ein schöner monat. bisschen kürzer als der rest, die tage werden langsam wieder länger und auch wenn sich der winter nochmal aufbäumt – der frühling ist nah. es stellt sich eine gewisse umbruchsstimmung ein. plötzlich wird auch wieder der garten ein thema und die ersten weichen für den kommenden sommer werden gestellt. man hat lust anzupacken.

das war letztes jahr.

in diesem jahr gab es auch umbruchsstimmung. allerdings auf eine andere art und weise. alles fing damit an, dass bärline eines freitag abend plötzlich auf ihrem popo landete und zwei stolzen eltern präsentierte, dass sie durchaus auch alleine sitzen kann. es folgten in den darauf folgenden drei wochen: pinzettengriff, geradeaus krabbeln und stehen. jeder der das privileg hat(te) ein kind großziehen zu dürfen weiß natürlich, dass neben der freude der weiterentwicklung – vor allem nachts – auch ganz viel leid liegt. dementsprechend war der februar eher von der ruhigeren sorte und hüllt sich im dunst chronischem schlafmangels. immerhin gab es bei bestem wetter das erste eis des jahres – und das auch noch bei ganz wundervoller aussicht bei meiner neuen lieblings-stamm-eisdiele. psychologisch besonders gut: um zum eis und zur aussicht zu kommen, muss man einen berg hoch. da macht jedes belohnungszentrum drei purzelbäume.

und dann gab es da noch den papa-tochter-tag. die beste frau hat sich einen tag auszeit genommen und bärline mit papa alleine in die weite welt entlassen. weite welt ist gut, wir sind nur bis brühl gekommen. wenn man denkt mit kind rennt die zeit einfach nur so davon, dann rennt sie mit kind 24-7 an der seite noch viel schneller. langweilig wurde es auf jeden fall nicht und immerhin konnten wir uns mit ein paar enten anfreunden.

der neu-papa-pro-tipp diesen monat ist kurz: “durchhalten”. das leben ist im grunde ja eh zu kurz um viel zu schlafen und ist man länger wach, hat man mehr von seinem kind.

05 Feb

Von hinten betrachtet – Der Januar

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


da guckt man einmal kurz weg und schon ist der erste monat des jahres auch einfach schon wieder vorbei. das ist aber völlig okay, denn wir sprechen ja vom januar. das jahr muss sich erst entwickeln und sein potential entfalten. ein schmetterling war ja schließlich auch lang genug einfach nur ne raupe. ganz verschlafen habe ich den monat aber dann doch nicht. hätte mir auch eine menge ärger eingebracht, denn niemand geringeres als die beste frau hatte geburtstag. (da fällt mir ein, ich muss sie unbedingt noch fragen wie sie es schafft, jedes jahr nicht älter, sondern hübscher zu werden. ;))

ja, der januar. so schön der start ins neue jahr auch war, aus erfahrung weiß man schon: es ist nie alles geil. quasi ab tag zwei kratzte mein ich-brauche-schließlich-auch-geld-zum-leben-job unaufhörlich an meinen nerven. da half auch die verspätete (oder weit vorverlegte?) weihnachtsfeier nichts. oder, um es zu präzisieren, da half auch der süffige grauburgunder auf der verspäteten (oder weit vorverlegten?) weihnachtsfeier nichts. dazu befand sich bärline gefühlt den ganzen monat in einem ihrer geliebten schübe, was sich zur freude aller beteiligten vor allem nachts bemerkbar machte. bevor das ganze hier aber zu negativ wird, es gab auch viel positives. wie bereits erwähnt der geburtstag der besten frau, eine hand voll wunderschöner sonnenaufgänge, ganz viel schnee, endlich wieder eine not-gegen-elend-fototour durch köln mit daniel und markus und – das allerwichtigste – viel viel zeit mit der familie.

apropos familie. ich schließe ab mit einem neu-papa-pro-tipp: wenns wieder mal hart auf hart kommt und ihr mangels zeit nicht eh schon das rasieren aufgegeben habt, dann lasst euch einen bart stehen. es scheint als gäbe es – zumindest für bärline – nichts entspannenderes als diesen zu kraulen. aber obacht, wenn er so lang wird, dass man daran ziehen kann, wird es schmerzhaft.

04 Jan

Von hinten betrachtet – Der Dezember

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

und wieder nähert sich ein jahr dem ende und ich muss tatsächlich etwas aufpassen, dass ich nicht zu emotional werde. schließlich war 2018 ein ausgesprochen gutes jahr für mich und ich schaue voller dankbarkeit auf die letzten zwölf monate zurück. nicht nur, aber vor allem, weil bärline unproblematisch und quietschfidel zu uns gestoßen ist und seitdem unser leben mehr als bereichert. daher wird der diesmonatige rückblick auch noch bärlinelastiger als sonst schon. denn wann kann man sein familienglück denn besser zelebrieren als zur weihnachtszeit?

tatsächlich war meine ursprüngliche bildauswahl eigentlich ganz anders. ich habe aber letztendlich bewusst einige bilder weggelassen, da für die (irgendwann) ein eigenes posting kommen soll. denn stefan war – ja man glaubt es kaum – überaus aktiv und hatte zum jahresende noch ein paar richtig schöne shootings. für 2019 habe ich mir also vorgenommen, mir bei der präsentation hier und auf diversen social media kanälen, doch wieder etwas mehr mühe zu geben.

zurück zum dezember. das sich das leben mit kind komplett ändert und flexibilität eher zum fremdwort wird, hat der monat wieder in voller pracht gezeigt. denn ich habe es, bis auf eine schnelle (und noch nicht mal besonders gute) bratwurst “im vorbeigehen”, kein einziges mal auf einen weihnachtsmarkt geschafft. vier termine waren angedacht, alle sind kurzfristig geplatzt. sich mit kinderwagen duch die menge zu prügeln wäre vermutlich aber so oder so nicht unbedingt toll geworden. schöner ist es da im kreise der familie und von der hatte ich diesen monat wahrlich genug. zum schluss war dann doch wieder – wie jedes jahr – alles ziemlich schnell vorbei und neben der schönen erinnerung an bärlines erstes weihnachten, wird mir sicher auch noch der ein oder andere zentimeter hüftumfang noch länger erhalten bleiben.

zu guter letzt habe ich heute auch endlich wieder einen neu-papa-pro-tipp für euch: es ist eigentlich egal, was ihr eurem kleinen schatz schenkt. wenn genug geschenkpapier drum ist, wird es auf jeden fall sehr gut ankommen!

04 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

der november stand eigentlich nie so hoch in meiner gunst. spätestens jetzt war immer klar, am winter führt kein weg vorbei. man geht morgens im dunkeln zur arbeit, man kommt nachmittags im dunkeln nach hause. es ist kalt, nass, ungemütlich. willkommen in der winterdepression. mitlerweile muss ich aber sagen, dass ich das etwas rauere und triste wetter ganz gerne mag und wenn die sonne dann mal durchbricht, es auch direkt ein ganz wundervolles licht gibt. außerdem bin ich natürlich mitlerweile auch persönlich befangen – schließlich war es ein november, als ich vor vier jahren die beste frau kennenlernte.

zu feiern gab es diesen november aber nicht nur meine ganz wunderbaren letzten vier jahre, sondern auch das halbjährige von bärline. als wäre es erst gestern gewesen, dass sie das licht der welt erblickte, rackert die kleine rackerin inzwischen schon ordentlich durch die welt. wahnsinn wie schnell das alles geht. mich würde es nicht wundern, wenn sie schon in kürze jeden abend pinky und brain mäßig mit ihrem kuscheltier versucht die weltherrschaft an sich zu reißen.

ansonsten gibt es diesen monat mal wieder nicht wirklich was zu berichten. sowohl im pflichtjob als auch im wunschjob hat das weihnachtsgeschäft angezogen und mir ein bisschen was an arbeit beschert. das lässt nicht mehr so viel nebenher zu. vor allem wenn man natürlich auch noch ein bisschen zeit mit seiner familie verbringen möchte.

der neu-papa-pro-tipp von letztem monat hat übrigens immernoch gültigkeit. ich muss mir auch unbedingt nochmal gedanken machen, wie lange ich eigentlich (noch) als neu-papa gelte…

06 Nov

Von hinten betrachtet – Der Oktober

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

das jahr neigt sich tatsächlich schon wieder dem ende zu. wäre mir fast gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht eines morgens mit sonnenbrille und kurzer hose überrascht vor einer vereisten windschutzscheibe gestanden. sozusagen von 0 auf winterjacke in einer nacht. war aber wohl nur ein ausrutscher – danach war es wieder “warm”. grundsätzlich war das auch irgendwie schon das spektakulärste diesen monat, da mein aufenthalt im osten dieses wunderbaren landes dann doch eher durch arbeit als durch freizeit geprägt war. schade, denn herbstig wie es ist, hätte ich mir gerne noch das ein oder andere fleckchen natur gegönnt.

der monat war danach dann auch irgendwie schon wieder gefühlt rum und so kam da auch nicht mehr all zu viel spannendes. es sei denn man steht total auf so gepflogenheiten wie das – wie immer – total überlaufende apfelfest des liebsten lieblings obstlieferanten im dorf.

diesen monat gibt es mal keinen neu-papa-pro-tipp. einfach aus dem grund, weil ich es nichts gab wo ich mir groß hätte gedanken machen müssen. es lief einfach. die kleine war die meiste zeit entspannt, hat gelacht, hatte spaß. es war wunderbar. obwohl, vielleicht ist das einfach – auch wenn es selbstverständlich sein sollte – mein diesmonatiger tipp: verbringt so viel zeit wie möglich mit euren kleinen. genießt es.

© Stefan Petry Photography

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