ab ins grüne

Kategorie: Von hinten betrachtet

11 Aug

Von hinten betrachtet – der Juli

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

der juli war gefühlt gar nicht existent. nach meinem monat elterzeit ging es ran, wieder rein zu klotzen und alles was noch offen war nach möglichkeit abzuschließen. schließlich stand schon wieder urlaub vor der tür und bevor ich gegenüber meinem “ich mache das um zu leben”-job ein schlechtes gewissen wegen zu viel abstinenz bekomme, wollte ich noch ein bisschen präsenz zeigen. zwischendurch war aber natürlich trotzdem noch ein bisschen zeit für die familie und die ein- oder andere tour durchs grüne. grüne ist in dem fall aber mehr eine metapher. nach der anhaltenden hitze waren das eher touren durchs braune – obwohl ich gar keinen fuß in den sonst ganz wunderbaren ostteil dieses landes gesetzt habe.

zum urlaub kommt dann natürlich später noch mehr, wenn ich mich komplett durch die 3819 Fotos und Videos gekämpft habe. dann ist aber auch schon wieder august, bzw. september und… ach, ihr werdet sehen.

05 Jul

Von hinten betrachtet – Der Juni

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

on the road again

der juni ist vorbei und ich glaube so schnell war gefühlt noch nie ein monat vorbei. im vornherein hatte ich ein bisschen panik, aber letztendlich hätte der monat ruhig noch ein paar jährchen länger sein dürfen. kurzum: stefan hatte seinen monat elternzeit. also genauer gesagt den zweiten, aber halt dieses mal ganz allein. daher auch die verspätung meines letzten monatsrückblicks, denn bärline möchte, immer wenn ich am laptop sitze auch tippen, was das schreiben quasi unmöglich macht.

so hatte ich also viel freizeit und konnte mit bärline quer durch die weltgeschichte tingeln. also zumindest soweit es die temperaturen zuließen und man nicht nach drei minuten sonne direkt verbrennungen dritten grades davon getragen hatte. auf jeden fall eine ganz wunderbare zeit, die ich jedem vater uneingeschränkt empfehlen kann. dementsprechend diesen monat mehr bilder als text. ist eh schöner.

13 Jun

Von hinten betrachtet – der Mai

Stefan Petry / Allgemein, Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

und wieder bin ich spät dran mit meinem monatsrückblick und wieder habe ich eine gute ausrede. natürlich vertröste ich euch mit dieser erst mal wieder auf nächsten monat und rechtfertige mich jetzt erstmal für den letzten: quasi seit unser haus steht, haben wir einen zaun geplant. was erst noch der gala-bauer mit machen sollte, wurde mangels akuter notwendigkeit und knappen finanzen erst einmal auf eis gelegt. dann kam bärline und das thema rückte wieder in den fokus. jetzt, wo bärline allmählich ihre ersten schritte wagt, wurde es höchste zeit.

gala-bauer? brauch ich nicht. habe doch das selber-machen-gen. also habe ich mir papa geschnappt und wie “damals” beim gartenhaus eine vater-sohn sache daraus gemacht. haben wir wirklich grandios hinbekommen. ich kann gar nicht aufhören uns auf die schulter zu klopfen (daher auch der späte monatsrückblick, ha ha).

was diesen monat aber wirklich wichtig war: bärline hatte ihren ersten geburtstag. als wäre es erst gestern gewesen, als sie geschlüpft ist, verging das jahr wie im flug. ein aufregendes jahr voller glück, liebe und dankbarkeit – um zumindest die positiven dinge hervorzuheben. und somit komme ich auch schon zu meinem letzten neu-papa-pro-tipp: genieße jede sekunde. egal wie müde du bist, egal was für einen stress du gerade hast. nimm so viel zeit wie möglich mit. die ersten wörter, das erste krabbeln, der moment, wenn der fuß beim wechseln in die prall gefüllte windel tritt. das löst gefühle in dir aus, die kann man nicht beschreiben.

 

10 Mai

Von hinten betrachtet – Der April

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

ich bin spät dran. der neue monat ist ja fast schon wieder vorbei. ich habe aber eine ausrede. ob die gut oder schlecht ist, müsst ihr aber erst nächsten monat entscheiden, denn hier soll es natürlich ausschließlich um den april gehen.

der monat war vollgepackt mit allerhand toller dinge. zum beispiel mit feiertagen. ich mag feiertage. vor allem, wenn dann auch noch das wetter passt. dementsprechend habe ich mich gefühlt den ganzen monat an der frischen luft aufgehalten. bärline musste schließlich die hiesige flora und fauna im frühling kennenlernen. ein großes abenteuer – nicht nur für die kleine. leider haben wir trotz größter bemühungen den osterhasen nicht erwischen können. war aber nicht schlimm, er hat nämlich auf der flucht all seine geschenke verloren. nächstes jahr versuchen wir dann einfach noch einmal unser glück.

zu guter letzt dann noch mein vorletzter neu-papa-pro-tipp: es ist wichtig, dass du dein kind vor der sonne schützt. mütze auf, jeden millimeter freie haut dick eincremen, möglichst keine direkte sonne, etc… es ist aber ebenso wichtig, dass du auch an dich denkst. sonst siehst du abends nicht nur aus wie ein shrimp – du fühlst dich auch so.

03 Apr

Von hinten betrachtet – der März

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


happy birthday to me. geil, endlich fast 40. warum nur bzw. wie konnte denn das so schnell passieren? muss ich mein wahres alter wohl doch langsam mit früh-pubertären verhalten überspielen um jünger zu wirken. ach moment, mache ich ja schon. ein regelrechtes dilemma. aber für depressionen war im märz schlichtweg keine zeit. es gab viel zu tun und dann ist da ja auch noch bärline, die – jetzt wo sie mobil ist – erhöhte aufmerksamkeit beansprucht.

wie auch bereits in den letzten jahren, hat die beste frau erneut keine kosten und mühen gescheut, um mir einen unvergesslichen geburtstag zu bereiten. vor allem auch die kostellation geburtstag <-> urlaub gefällt mir in dem zusammenhang immer besser. man kann sich so einfacher aussuchen, wen man an dem tag um sich schart bzw. viel wichtiger: man muss das haus gar nicht erst verlassen. letzteres wäre auch gar nicht so einfach gegangen. schließlich musste ich am tag vorher noch karneval feiern und wie das mit dem fortgeschrittenen alter so ist: regeneration braucht mindestens zwei tage.

kater hin oder her, in märz waren eher esel wichtiger. esel und ziegen. da ich aber esel lieber mag als ziegen, gebe ich ihnen den vortritt. mit kind ist man ja immer irgendwie dem zwang unterlegen etwas zu unternehmen – und wenn es nur ein kurzer spaziergang ist. also haben wir die ersten schönen tage des jahres genutzt und bärline ein bisschen an die hiesige artenvielfalt herangeführt.

auch diesen monat gibt es natürlich wieder einen neu-papa-pro-tipp: natürlich kannst du deinem kind ab einem gewissen zeitpunkt beibringen, dass es lustig ist, bälle auf den boden “titschen” zu lassen. nur musst du dir bewusst sein, dass es nicht zwischen ball und z.b. dem handy, der fernbedienung oder was auch sonst noch so in reichweite liegen könnte unterscheidet. titscht dann halt nicht wirklich, ist dann aber vielleicht kaputt. lustig findet das dann nur noch eine/r – und das bist nicht du.

06 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

februar, ein schöner monat. bisschen kürzer als der rest, die tage werden langsam wieder länger und auch wenn sich der winter nochmal aufbäumt – der frühling ist nah. es stellt sich eine gewisse umbruchsstimmung ein. plötzlich wird auch wieder der garten ein thema und die ersten weichen für den kommenden sommer werden gestellt. man hat lust anzupacken.

das war letztes jahr.

in diesem jahr gab es auch umbruchsstimmung. allerdings auf eine andere art und weise. alles fing damit an, dass bärline eines freitag abend plötzlich auf ihrem popo landete und zwei stolzen eltern präsentierte, dass sie durchaus auch alleine sitzen kann. es folgten in den darauf folgenden drei wochen: pinzettengriff, geradeaus krabbeln und stehen. jeder der das privileg hat(te) ein kind großziehen zu dürfen weiß natürlich, dass neben der freude der weiterentwicklung – vor allem nachts – auch ganz viel leid liegt. dementsprechend war der februar eher von der ruhigeren sorte und hüllt sich im dunst chronischem schlafmangels. immerhin gab es bei bestem wetter das erste eis des jahres – und das auch noch bei ganz wundervoller aussicht bei meiner neuen lieblings-stamm-eisdiele. psychologisch besonders gut: um zum eis und zur aussicht zu kommen, muss man einen berg hoch. da macht jedes belohnungszentrum drei purzelbäume.

und dann gab es da noch den papa-tochter-tag. die beste frau hat sich einen tag auszeit genommen und bärline mit papa alleine in die weite welt entlassen. weite welt ist gut, wir sind nur bis brühl gekommen. wenn man denkt mit kind rennt die zeit einfach nur so davon, dann rennt sie mit kind 24-7 an der seite noch viel schneller. langweilig wurde es auf jeden fall nicht und immerhin konnten wir uns mit ein paar enten anfreunden.

der neu-papa-pro-tipp diesen monat ist kurz: “durchhalten”. das leben ist im grunde ja eh zu kurz um viel zu schlafen und ist man länger wach, hat man mehr von seinem kind.

© Stefan Petry Photography

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