ab ins grüne

Journal

05 Feb

Von hinten betrachtet – Der Januar

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


da guckt man einmal kurz weg und schon ist der erste monat des jahres auch einfach schon wieder vorbei. das ist aber völlig okay, denn wir sprechen ja vom januar. das jahr muss sich erst entwickeln und sein potential entfalten. ein schmetterling war ja schließlich auch lang genug einfach nur ne raupe. ganz verschlafen habe ich den monat aber dann doch nicht. hätte mir auch eine menge ärger eingebracht, denn niemand geringeres als die beste frau hatte geburtstag. (da fällt mir ein, ich muss sie unbedingt noch fragen wie sie es schafft, jedes jahr nicht älter, sondern hübscher zu werden. ;))

ja, der januar. so schön der start ins neue jahr auch war, aus erfahrung weiß man schon: es ist nie alles geil. quasi ab tag zwei kratzte mein ich-brauche-schließlich-auch-geld-zum-leben-job unaufhörlich an meinen nerven. da half auch die verspätete (oder weit vorverlegte?) weihnachtsfeier nichts. oder, um es zu präzisieren, da half auch der süffige grauburgunder auf der verspäteten (oder weit vorverlegten?) weihnachtsfeier nichts. dazu befand sich bärline gefühlt den ganzen monat in einem ihrer geliebten schübe, was sich zur freude aller beteiligten vor allem nachts bemerkbar machte. bevor das ganze hier aber zu negativ wird, es gab auch viel positives. wie bereits erwähnt der geburtstag der besten frau, eine hand voll wunderschöner sonnenaufgänge, ganz viel schnee, endlich wieder eine not-gegen-elend-fototour durch köln mit daniel und markus und – das allerwichtigste – viel viel zeit mit der familie.

apropos familie. ich schließe ab mit einem neu-papa-pro-tipp: wenns wieder mal hart auf hart kommt und ihr mangels zeit nicht eh schon das rasieren aufgegeben habt, dann lasst euch einen bart stehen. es scheint als gäbe es – zumindest für bärline – nichts entspannenderes als diesen zu kraulen. aber obacht, wenn er so lang wird, dass man daran ziehen kann, wird es schmerzhaft.

16 Jan

Im Studio – mit Alina

Stefan Petry / Fotografie / / 0 Kommentare

knapp fünf jahre ist es her, als ich alina kennen gelernt habe. es war ein geburtstag und zumindest ich war ziemlich betrunken. wie das dann heutzutage so ist, verbindet man sich in sozialen netzwerken, obwohl man eigentlich gar nicht viel miteinander zu tun hat und irgendwann beim durchstöbern der freundesliste denkt man sich “wtf, wer ist das denn!?”. in diesem fall war es tatsächlich anders, denn alina scheint – genau wie ich – großer fan der instagram story zu sein und so wurde ich ständig mit ihrem alltag konfrontiert. im studio war es dann teilweise wirklich so, als hätte ich eine alte freundin vor mit sitzen. irgendwie unheimlich, wenn man bedenkt, dass wir in der ganzen zeit nie wirklich ein wort gewechselt haben. immerhin waren wir aber auch produktiv. einen kleinen einblick findet ihr hier.

10 Jan

Eins hin – was auch immer im Sinn

Stefan Petry / Allgemein, Fotografie / / 0 Kommentare


es ist anfang des jahres. und wie es am anfang eines jeden jahres immer ist, sind die parkplätze vor den fitnessstudios plötzlich alle voll. die typischen jogging-strecken werden von schnaubenden individuen in zu enger kleidung bevölkert und in den einschlägigen sozialen medien wird man plötzlich mit irgendwelchen challenges und fotos von gesundem essen penetriert. ich persönlich gehöre ja eher der gemütlichen fraktion an und halte eher abstand von irgendwelchen vorsätzen, möchte aber dieses jahr auch meinen bescheidenen beitrag leisten. also habe ich ab jetzt – ganz neu – eine galerie mit dem vielsagenden namen: sport.

natürlich geht es dabei nicht um mich, sondern um sportliche menschen, die ich voller bewunderung über ihr können fotografieren durfte. noch ist das alles ausbaufähig, aber es gibt pläne in meinem kopf, das ganze etwas zu forcieren. sozusagen mein vorsatz für das jahr.

04 Jan

Von hinten betrachtet – Der Dezember

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

und wieder nähert sich ein jahr dem ende und ich muss tatsächlich etwas aufpassen, dass ich nicht zu emotional werde. schließlich war 2018 ein ausgesprochen gutes jahr für mich und ich schaue voller dankbarkeit auf die letzten zwölf monate zurück. nicht nur, aber vor allem, weil bärline unproblematisch und quietschfidel zu uns gestoßen ist und seitdem unser leben mehr als bereichert. daher wird der diesmonatige rückblick auch noch bärlinelastiger als sonst schon. denn wann kann man sein familienglück denn besser zelebrieren als zur weihnachtszeit?

tatsächlich war meine ursprüngliche bildauswahl eigentlich ganz anders. ich habe aber letztendlich bewusst einige bilder weggelassen, da für die (irgendwann) ein eigenes posting kommen soll. denn stefan war – ja man glaubt es kaum – überaus aktiv und hatte zum jahresende noch ein paar richtig schöne shootings. für 2019 habe ich mir also vorgenommen, mir bei der präsentation hier und auf diversen social media kanälen, doch wieder etwas mehr mühe zu geben.

zurück zum dezember. das sich das leben mit kind komplett ändert und flexibilität eher zum fremdwort wird, hat der monat wieder in voller pracht gezeigt. denn ich habe es, bis auf eine schnelle (und noch nicht mal besonders gute) bratwurst “im vorbeigehen”, kein einziges mal auf einen weihnachtsmarkt geschafft. vier termine waren angedacht, alle sind kurzfristig geplatzt. sich mit kinderwagen duch die menge zu prügeln wäre vermutlich aber so oder so nicht unbedingt toll geworden. schöner ist es da im kreise der familie und von der hatte ich diesen monat wahrlich genug. zum schluss war dann doch wieder – wie jedes jahr – alles ziemlich schnell vorbei und neben der schönen erinnerung an bärlines erstes weihnachten, wird mir sicher auch noch der ein oder andere zentimeter hüftumfang noch länger erhalten bleiben.

zu guter letzt habe ich heute auch endlich wieder einen neu-papa-pro-tipp für euch: es ist eigentlich egal, was ihr eurem kleinen schatz schenkt. wenn genug geschenkpapier drum ist, wird es auf jeden fall sehr gut ankommen!

04 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

der november stand eigentlich nie so hoch in meiner gunst. spätestens jetzt war immer klar, am winter führt kein weg vorbei. man geht morgens im dunkeln zur arbeit, man kommt nachmittags im dunkeln nach hause. es ist kalt, nass, ungemütlich. willkommen in der winterdepression. mitlerweile muss ich aber sagen, dass ich das etwas rauere und triste wetter ganz gerne mag und wenn die sonne dann mal durchbricht, es auch direkt ein ganz wundervolles licht gibt. außerdem bin ich natürlich mitlerweile auch persönlich befangen – schließlich war es ein november, als ich vor vier jahren die beste frau kennenlernte.

zu feiern gab es diesen november aber nicht nur meine ganz wunderbaren letzten vier jahre, sondern auch das halbjährige von bärline. als wäre es erst gestern gewesen, dass sie das licht der welt erblickte, rackert die kleine rackerin inzwischen schon ordentlich durch die welt. wahnsinn wie schnell das alles geht. mich würde es nicht wundern, wenn sie schon in kürze jeden abend pinky und brain mäßig mit ihrem kuscheltier versucht die weltherrschaft an sich zu reißen.

ansonsten gibt es diesen monat mal wieder nicht wirklich was zu berichten. sowohl im pflichtjob als auch im wunschjob hat das weihnachtsgeschäft angezogen und mir ein bisschen was an arbeit beschert. das lässt nicht mehr so viel nebenher zu. vor allem wenn man natürlich auch noch ein bisschen zeit mit seiner familie verbringen möchte.

der neu-papa-pro-tipp von letztem monat hat übrigens immernoch gültigkeit. ich muss mir auch unbedingt nochmal gedanken machen, wie lange ich eigentlich (noch) als neu-papa gelte…

30 Nov

Im Wasser – mit Jenny

Stefan Petry / Fotografie / / 0 Kommentare

es war ein heißer, nicht enden wollender sommer. und wir trafen uns am einzigen kalten tag.

manchmal – da kann man noch so viel planen – kommt alles anders als gedacht. und manchmal, da wird man genau dann tatsächlich positiv überrascht. sonnenaufgang, see, ein selbstläufer. eigentlich. die realität wollte trübes erbsensuppenwetter, an jedem freien fleckchen am ufer irgendwelche angler und gefühlte 10°c wassertemperatur. jenny ist trotzdem rein gegangen und ich hab irgendwann dann auch die richtigen einstellungen irgendwo zwischen viel zu hell und schwarz gefunden. danach ging alles ganz schnell. im nachhinein betrachtet sogar etwas zu schnell. habe ich doch jetzt noch die ein oder andere idee im kopf, die man hätte umsetzen können. aber da jenny mir schon seit vielen jahren treu ist, gehe ich davon aus, dass ich nochmal die gelegenheit bekommen werde. ein bisschen wärmer darf es dann aber bitte schon sein.

© Stefan Petry Photography

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