ab ins grüne

Journal

10 Mai

Von hinten betrachtet – Der April

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

ich bin spät dran. der neue monat ist ja fast schon wieder vorbei. ich habe aber eine ausrede. ob die gut oder schlecht ist, müsst ihr aber erst nächsten monat entscheiden, denn hier soll es natürlich ausschließlich um den april gehen.

der monat war vollgepackt mit allerhand toller dinge. zum beispiel mit feiertagen. ich mag feiertage. vor allem, wenn dann auch noch das wetter passt. dementsprechend habe ich mich gefühlt den ganzen monat an der frischen luft aufgehalten. bärline musste schließlich die hiesige flora und fauna im frühling kennenlernen. ein großes abenteuer – nicht nur für die kleine. leider haben wir trotz größter bemühungen den osterhasen nicht erwischen können. war aber nicht schlimm, er hat nämlich auf der flucht all seine geschenke verloren. nächstes jahr versuchen wir dann einfach noch einmal unser glück.

zu guter letzt dann noch mein vorletzter neu-papa-pro-tipp: es ist wichtig, dass du dein kind vor der sonne schützt. mütze auf, jeden millimeter freie haut dick eincremen, möglichst keine direkte sonne, etc… es ist aber ebenso wichtig, dass du auch an dich denkst. sonst siehst du abends nicht nur aus wie ein shrimp – du fühlst dich auch so.

11 Apr

Käuflich

Stefan Petry / Allgemein, Fotografie / / 0 Kommentare

ich bin käuflich. ganz offiziell. mit rechnung und so. für fotos? ja natürlich. aber auch für alles, was man vielleicht sonst so gestaltet haben möchte – flyer, internetseiten, oder was einem noch so beliebt.

und warum jetzt plötzlich, nach all den jahren? eigentlich war das nie meine intention – ich habe mich vielleicht sogar ein bisschen dagegen gewehrt. schließlich wollte ich mir den spaß durch den zusätzlichen druck nicht verderben. allerdings kam es in der letzten zeit häufiger vor, dass ich angebote von menschen und auch firmen erhalten habe, die ich wegen dem fehlenden gewerbe schlichtweg ablehnen musste. sehr unbefriedigend, denn da wären tatsächlich ein paar richtig gute sachen bei gewesen.

jetzt also mit gewerbeschein. den ersten dicken auftrag habe ich schon in der tasche und was danach kommt, wird man sehen. vielleicht sollte ich meine webseite etwas professioneller ausrichten, oder aber … ach, wir werden sehen.

03 Apr

Von hinten betrachtet – der März

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


happy birthday to me. geil, endlich fast 40. warum nur bzw. wie konnte denn das so schnell passieren? muss ich mein wahres alter wohl doch langsam mit früh-pubertären verhalten überspielen um jünger zu wirken. ach moment, mache ich ja schon. ein regelrechtes dilemma. aber für depressionen war im märz schlichtweg keine zeit. es gab viel zu tun und dann ist da ja auch noch bärline, die – jetzt wo sie mobil ist – erhöhte aufmerksamkeit beansprucht.

wie auch bereits in den letzten jahren, hat die beste frau erneut keine kosten und mühen gescheut, um mir einen unvergesslichen geburtstag zu bereiten. vor allem auch die kostellation geburtstag <-> urlaub gefällt mir in dem zusammenhang immer besser. man kann sich so einfacher aussuchen, wen man an dem tag um sich schart bzw. viel wichtiger: man muss das haus gar nicht erst verlassen. letzteres wäre auch gar nicht so einfach gegangen. schließlich musste ich am tag vorher noch karneval feiern und wie das mit dem fortgeschrittenen alter so ist: regeneration braucht mindestens zwei tage.

kater hin oder her, in märz waren eher esel wichtiger. esel und ziegen. da ich aber esel lieber mag als ziegen, gebe ich ihnen den vortritt. mit kind ist man ja immer irgendwie dem zwang unterlegen etwas zu unternehmen – und wenn es nur ein kurzer spaziergang ist. also haben wir die ersten schönen tage des jahres genutzt und bärline ein bisschen an die hiesige artenvielfalt herangeführt.

auch diesen monat gibt es natürlich wieder einen neu-papa-pro-tipp: natürlich kannst du deinem kind ab einem gewissen zeitpunkt beibringen, dass es lustig ist, bälle auf den boden “titschen” zu lassen. nur musst du dir bewusst sein, dass es nicht zwischen ball und z.b. dem handy, der fernbedienung oder was auch sonst noch so in reichweite liegen könnte unterscheidet. titscht dann halt nicht wirklich, ist dann aber vielleicht kaputt. lustig findet das dann nur noch eine/r – und das bist nicht du.

06 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

februar, ein schöner monat. bisschen kürzer als der rest, die tage werden langsam wieder länger und auch wenn sich der winter nochmal aufbäumt – der frühling ist nah. es stellt sich eine gewisse umbruchsstimmung ein. plötzlich wird auch wieder der garten ein thema und die ersten weichen für den kommenden sommer werden gestellt. man hat lust anzupacken.

das war letztes jahr.

in diesem jahr gab es auch umbruchsstimmung. allerdings auf eine andere art und weise. alles fing damit an, dass bärline eines freitag abend plötzlich auf ihrem popo landete und zwei stolzen eltern präsentierte, dass sie durchaus auch alleine sitzen kann. es folgten in den darauf folgenden drei wochen: pinzettengriff, geradeaus krabbeln und stehen. jeder der das privileg hat(te) ein kind großziehen zu dürfen weiß natürlich, dass neben der freude der weiterentwicklung – vor allem nachts – auch ganz viel leid liegt. dementsprechend war der februar eher von der ruhigeren sorte und hüllt sich im dunst chronischem schlafmangels. immerhin gab es bei bestem wetter das erste eis des jahres – und das auch noch bei ganz wundervoller aussicht bei meiner neuen lieblings-stamm-eisdiele. psychologisch besonders gut: um zum eis und zur aussicht zu kommen, muss man einen berg hoch. da macht jedes belohnungszentrum drei purzelbäume.

und dann gab es da noch den papa-tochter-tag. die beste frau hat sich einen tag auszeit genommen und bärline mit papa alleine in die weite welt entlassen. weite welt ist gut, wir sind nur bis brühl gekommen. wenn man denkt mit kind rennt die zeit einfach nur so davon, dann rennt sie mit kind 24-7 an der seite noch viel schneller. langweilig wurde es auf jeden fall nicht und immerhin konnten wir uns mit ein paar enten anfreunden.

der neu-papa-pro-tipp diesen monat ist kurz: “durchhalten”. das leben ist im grunde ja eh zu kurz um viel zu schlafen und ist man länger wach, hat man mehr von seinem kind.

06 Feb

neige de cologne

Stefan Petry / Fotografie / / 0 Kommentare

muss ja nicht immer wasser sein. hat man ja auch so schon genug im jahr. die freude war jedenfalls groß, als es den ganzen tag vor unserem geplanten treffen unaufhörlich schneite. leider war bis abends tatsächlich nicht mehr ganz so viel davon zu sehen, aber dafür war es zumindest noch scheiße kalt. herzlich willkommen bei der ersten “not-gegen-elend fototour” im noch jungen jahr 2019 und danke an daniel und markus für den wirklich schönen abend.

05 Feb

Von hinten betrachtet – Der Januar

Stefan Petry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


da guckt man einmal kurz weg und schon ist der erste monat des jahres auch einfach schon wieder vorbei. das ist aber völlig okay, denn wir sprechen ja vom januar. das jahr muss sich erst entwickeln und sein potential entfalten. ein schmetterling war ja schließlich auch lang genug einfach nur ne raupe. ganz verschlafen habe ich den monat aber dann doch nicht. hätte mir auch eine menge ärger eingebracht, denn niemand geringeres als die beste frau hatte geburtstag. (da fällt mir ein, ich muss sie unbedingt noch fragen wie sie es schafft, jedes jahr nicht älter, sondern hübscher zu werden. ;))

ja, der januar. so schön der start ins neue jahr auch war, aus erfahrung weiß man schon: es ist nie alles geil. quasi ab tag zwei kratzte mein ich-brauche-schließlich-auch-geld-zum-leben-job unaufhörlich an meinen nerven. da half auch die verspätete (oder weit vorverlegte?) weihnachtsfeier nichts. oder, um es zu präzisieren, da half auch der süffige grauburgunder auf der verspäteten (oder weit vorverlegten?) weihnachtsfeier nichts. dazu befand sich bärline gefühlt den ganzen monat in einem ihrer geliebten schübe, was sich zur freude aller beteiligten vor allem nachts bemerkbar machte. bevor das ganze hier aber zu negativ wird, es gab auch viel positives. wie bereits erwähnt der geburtstag der besten frau, eine hand voll wunderschöner sonnenaufgänge, ganz viel schnee, endlich wieder eine not-gegen-elend-fototour durch köln mit daniel und markus und – das allerwichtigste – viel viel zeit mit der familie.

apropos familie. ich schließe ab mit einem neu-papa-pro-tipp: wenns wieder mal hart auf hart kommt und ihr mangels zeit nicht eh schon das rasieren aufgegeben habt, dann lasst euch einen bart stehen. es scheint als gäbe es – zumindest für bärline – nichts entspannenderes als diesen zu kraulen. aber obacht, wenn er so lang wird, dass man daran ziehen kann, wird es schmerzhaft.

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