Journal

10 Feb

Von hinten betrachtet – Der Januar

dunstig sind wir ins neue jahr gestartet. wahrhaft erbsensuppig war es – mit einer sicht von hier bis nicht viel weiter. leider blieb dieser zustand – zumindest in rein metaphorischer sicht – auch die nächsten wochen noch erhalten, so dass man abschließend sagen kann, dass der januar durchaus ein kleiner arschlochmonat war. ich will aber gar nicht so negativ sein und außerdem kann man in der regel auch aus allem schlechten irgendwo etwas positives ziehen. schlechte zeiten muss es geben, damit die guten wieder an wert gewinnen. um wieder geerdet zu werden und vor augen geführt zu bekommen, dass im leben leider alles vergänglich ist. es ist die selbstverständlichkeit die plötzlich zum größten feind wird und einem in einem unbedachten moment den boden unter den füßen weg reißt. Also achtet auf euch und eure lieben, lebt bewusster, bleibt gesund und ganz wichtig: seid dankbar.

19 Jan

Von hinten betrachtet – Der Dezember

es wird zeit. der blick auf den kalender zeigt schon den 19.01. und so langsam muss ich mal zu potte kommen hier und nicht nur emotional, sondern auch blog-technisch mit dem dezember abschließen.

hatte ich im november noch arge probleme damit, mich auf das weihnachtliche treiben einzulassen, so habe ich quasi pünktlich zu nikolaus doch noch die kurve bekommen. zu sehen, wie bärline das erste mal mit ihren kleinen händchen ihre schuhe für den nikolaus putzt – einfach herzzerreissend. das beschreibt eigentlich gut eine generelle wandlung, die sich schon letztes jahr bemerkbar gemacht hat, jetzt aber erst so richtig zu tage kommt: weihnachten und das ganze drumherum bekommt wieder einen stellenwert. verliert man mit fortlaufendem alter doch immer mehr den bezug und verbindet die eigentlich schöne vorweihnachtszeit nur noch mit schlecht gelaunten menschenmassen. als familie gibt es die schlecht gelaunten menschen zwar immernoch, aber man lebt trotzdem irgendwie viel mehr in seiner eigenen kleinen blase. weitere ausführungen spar ich mir, weil es schwer ist das zu beschreiben. andere junge eltern werden es aber vielleicht nachvollziehen können. auf jeden fall ein ganz wunderbarer abschluss des jahres.

08 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

und ehe man sich versieht, ist das jahr auch fast schon wieder vorbei. verzweifelt versuche ich mich in weihnachtsstimmung zu bringen, aber weder der lebkuchen, der gerade neben mir steht, oder auch die deko, die die beste frau überall im haus verteilt hat, kann so richtig überzeugen. es gab aber auch noch ordentlich was zu tun im november, da war einfach keine zeit für besinnlich und so. aber: die letzten bilder sind endlich bearbeitet und auch alle weihnachtsgeschenke sind soweit vollständig und warten darauf den besitzer zu wechseln. das ist quasi schon die halbe miete und somit bleibt die große hoffnung für den dezember, noch irgendwie die kurve zu kriegen.

das bischen quality time das übrig geblieben ist, wurde natürlich soweit möglich mit meinen liebsten verbracht. daher auch diesen monat wieder einen leichten bärline überschuss.

05 Nov

Von hinten betrachtet – der Oktober

umtriebig und voller tatendrang, weiterhin sehr erpicht darauf, mich der ach so verlockenden winterdepression nicht vollends hinzugeben. stand ich letzten monat noch mit geschwollener brust und wehenden fahnen vor dem feind, so sieht die realität doch zwischenzeitlich etwas anders aus. aber geeignete gegenmaßnahmen wurden schon getroffen: was könnte den stefan denn wohl glücklicher machen als ein geschenk an sich selbst? zum beispiel in form eines neuen objektivs? eigentlich nur das geschenk eines dritten in form eines objektivs, aber ich gebe mich durchaus auch mit ersterem zufrieden. zudem durchlebe ich gerade mal wieder eine art selbstfindung, was meinen (bearbeitungs-)stil betrifft. hat mehrere vorteile: braucht man keine neuen bilder für, kann man von der couch aus machen, man reflektiert sich und bekommt neue ideen. und irgendwann, wenn ich dann vielleicht mal wieder mehr zeit habe, werde ich das ganze dann auch mal umsetzen. irgendwann…. vielleicht…

07 Okt

Von hinten betrachtet – der September

ich verfalle gerne in eine gewisse lethargie. vor allem jetzt, zum ende des jahres hin, wo die tage langsam wieder kürzer werden und es nicht mehr ganz so gemütlich draußen ist. ich verkrieche mich – den kopf voll mit ideen, aber ohne motivation irgendwas davon umzusetzen. das schöne ist aber, wenn einem die eigenen “fehler” schon bewusst werden, dann kann man ja zumindest versuchen, dass man etwas daran ändert. also habe ich mir den september ordentlich voll gepackt. shooting hier, shooting da, ein paar soziale kontakte aufleben lassen, wieder im fitnessstudio angemeldet. das volle programm eben. insgesamt bin ich positiv gestimmt, da allein schon der fakt wieder sport zu treiben bei mir einiges an energie freigesetzt hat. jetzt ist nur noch die frage, wie ich das alles auch in zukunft noch zeitlich unter einen hut bekomme. schließlich sollen bärline und die beste frau dabei auch nicht zu kurz kommen. ich werde berichten.

© Stefan Petry Photography

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