Grünfelder Park - Waldenburg

Journal

03 Aug

Von hinten betrachtet – der Juli

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

sommer? sommer! was war es nicht heiß – was IST es nicht heiß! und das schon seit mai, durchgängig, ohne große unterbrechungen. finde ich grundsätzlich super, allerdings eskaliert es dann doch langsam. wenn im haus, auch nachts, die 29 grad marke mit leichtigkeit überschritten wird, hört der spaß langsam auf. außerdem ist es mit baby bei dem wetter dann auch nicht ganz so einfach. immer wieder hüpft man vampirmäßig von schattenstelle zu schattenstelle und verteufelt jeden direkten sonnenstrahl, der sich auf die haut der kleinen mogelt.

ansonsten ergeben sich doch langsam gewisse routinen in meinem neu-vater-dasein und man wird insgesamt etwas lockerer. so ein kind zerbricht ja nicht gleich, also warum die kleine nicht einfach überall mit hinschleppen. ein gutes tragesystem wirkt da wirklich wunder und solange die nahrungsquelle in form der besten mutter dieses planeten in der nähe ist, kann eigentlich nichts schief gehen. apropos beste mutter dieses planeten. die gute hat ja nicht nur einen job. sie ist ja auch noch beste frau dieses planeten und das jetzt schon seit genau einem jahr. hier wäre jetzt platz für einen „mein gott, wie schnell die zeit vergeht“-spruch, den ich mir aber verkneife. stattdessen gehe ich nicht weiter darauf ein und bringe den „gentleman genießt und schweigt“-spruch. der erspart mir nämlich viel tipperei und bietet eine perfekte überleitung zu bärline. die schweigt nämlich nicht mehr, sondern „plappert“ mit ihren jetzt schon zwei monaten, vorzugsweise nachts, einfach drauf los. plappern ist natürlich zu viel gesagt. eher sind es laute. aber wenn man diese laute mit anderen lauten erwidert, entsteht tatsächlich eine art dialog. außerdem hat sie ihr lächeln gefunden. ein schönes lächeln. DAS schönste lächeln. irgendwie weiß sie es auch schon einzusetzen. ich fürchte ich muss in den nächsten wochen noch exzessiv das „nein“ und vor allem das „hart bleiben“ üben. sonst werde ich irgendwann probleme bekommen.

zum schluss noch ein neu-papa-pro-tipp, da dieser letzten monat so super angekommen ist: gehe los und kaufe dir t-shirts. viele t-shirts. hast du kein geld für viele t-shirts, dann kaufe dir eines das im bauch-/brustbereich gelb/braun und ab der schulter bis zum rücken weiß ist.

02 Jul

Von hinten betrachtet – der Juni

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

wenn die zeit rast, dann hat das in der regel zwei gründe: stress oder glück. beides zusammen lässt die zeit noch mehr rasen – so mein gefühl in meiner rolle als frischer neu-papa. natürlich ist man vorbereitet. schließlich hat man neun monate vorlaufzeit gehabt, in der man viel gelesen, diverse youtube channel rauf und runter geguckt, mit allen möglichen nicht-mehr-ganz-so-neu-eltern gesprochen und sich so eine menge wissen angeeignet hat. das allerwichtigste bleibt dabei aber irgendwie auf der strecke: das man ganz oft einfach seiner intuition folgen sollte. einfach das machen, was man vielleicht auch gern hätte. und damit meine ich jetzt natürlich kein feierabendbier. man muss ja bedenken, so ein baby hat ja deine gene und selbst wenn es mehr nach mama kommt, dann weiß man als liebender ehemann natürlich auch was der so gefällt. warum sich also mit hunderten einschlaftipps jeck machen, wenn 10 minuten rücken schubbern in der regel wahre wunder bewirkt – wie halt auch beim papa.

das war dann jetzt quasi nr. 1 meiner gratis-frischer-neu-papa tipps an die zukünftigen frischen neu-papas dan draußen. vielleicht doch zeit für einen hippen influenzer-daddy-blog?! nein, eher nicht. aber kommen wir doch zurück zur zeit. die zeit, die man damit verbringt sein kind einfach nur anzustarren – stundenlang. die zeit, die man plötzlich einplanen muss, nur weil man mal eben zum bäcker will. die zeit, die einfach davon zu fliegen scheint. und so kommt es, dass mein monat elternzeit gefühlt schneller vorbei war als ich das wort elternzeit überhaupt aussprechen kann. entsprechend fällt natürlich auch der fotografische monatsrückblick aus. fotos habe ich zwar viele gemacht, aber zu sehr wollte ich mein kind dann doch nicht im internet darbieten.

12 Jun

Von hinten betrachtet – der Mai

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742 fotos befinden sich in meinem mai-foto-ordner. vieles schönes zeug dabei. ich hatte echt schwierigkeiten eine hand voll von ihnen für den monatsrückblick auszusuchen. und trotzdem ist das alles im nächsten moment einfach egal. plötzlich – quasi über nacht – ist man „erwachsen“ geworden. es gibt nur eines das wichtig ist: das kleine würmchen, das man verschwitzt und übermüdet um 2:52 uhr in seinen händen hält. ein moment puren glückes, welcher alles bereits erlebte ohne mühe in den schatten stellt. ja, es gibt diesen monat keine fotos. alles was wichtig ist, seht ihr oben. ab nächsten monat sieht das vielleicht wieder anders aus. nicht, weil die kleine dann unwichtiger geworden ist, sondern einfach weil ich dann wieder einen kopf für anderes habe. bis dahin schwebe ich noch etwas auf meiner wolke und genieße die schönste und auch aufregendste zeit meines lebens.

03 Mai

Von hinten betrachtet – der April

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da dachte man schon fast der winter hört nie auf, da kommt plötzlich der april um die ecke und beschenkt uns mit einem träumchen von wetter. wenn der april tatsächlich „macht was er will“, dann wollte er dieses jahr – zumindest meiner meinung nach – genau das richtige. man war aber auch einfach ungeduldig was das wetter betrifft. spätestens als zu ostern noch das ein oder andere schneeflöckchen zu uns herunter rieselte hatte man aber auch einfach genug.

was macht man also, wenn anfang des jahres plötzlich der sommer ausbricht? am liebsten alles auf einmal. hauptsache man kann einen haken an die imaginäre sommer-todo-liste setzen. morgen kann schließlich schon alles wieder vorbei sein. angrillen? check! den speckig weißen körper in der hoffnung auf ein gleichmässiges brathähnchen-toning in die sonne schleppen und den ersten sonnenbrand des jahres provozieren? check! auf die idee kommen, dass man ja noch ganz dringend die nötige bikinifigur braucht, nur um sich dann auf allen vieren – die lunge auskotzend – irgendwo auf der laufstrecke seiner wahl wieder zu finden? check! damit wären die grundlegenden punkte zumindest schon einmal erledigt. gartenpflege ist natürlich auch so ein thema, welches man nicht vernachlässigen sollte. einmal kurz weggeguckt, herrscht direkt chaos im beet.

ansonsten befinde ich mich natürlich weiterhin im „endspurt“. doreen, meine liebste frau, brütet was das zeug hält. mit ein wenig glück heißt es also nächsten monat schon „alles neu macht der mai“.

09 Apr

Von hinten betrachtet – der März

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märz. geburtstagsmonat. juhu, wieder ein jahr gealtert – trotzdem nicht schlauer. aber gut, erinnert ihr euch noch an letztes jahr? ich kann das bis auf zwei kleinigkeiten quasi so übernehmen. kleinigkeit eins ist natürlich die sache mit dem umzug. dafür hatten wir halt „jahrestag“, was ziemlich krass ist, weil die zeit einfach so verflogen zu sein scheint. ich werte das als gutes zeichen. kleinigkeit zwei betrifft die produktivität. gut, nachdem ELVARLI quasi meine hand zerstört hatte, ging letztes jahr auch wirklich nur noch wenig. jetzt, im pre-papa-modus, mitten in der heißen phase, kann ich mir das natürlich nicht mehr erlauben. langsam ist aber auch der nestbau abgeschlossen und es ist etwas luft, um nochmal schön die „freiheit“ zu genießen. langsam aber sicher pirscht sich ja auch endlich der frühling ran und bietet zumindest zwischendurch ein paar sonnenstrahlen.

01 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

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februar 2018 – ein monat voller missverständnisse. verlässt man sich auf die denganzentagblauerhimmelohnewolken-ankündigung der sonst recht zuverlässigen wetter-app, findet man sich im nächsten moment klatschnass unter einem kilo graupel wieder. stellt man sich gedanklich schon langsam auf frühling ein, fängt der winter plötzlich gerade erst an. schade um die schon mit freude begrüßten krokusse, die in vollem optimismus bereits ihr köpfchen aus dem dreck reckten und jetzt leider mehr ähnlichkeit mit tiefkühlgemüse als mit einer blume haben. abgesehen von dem leid in meinem vorgarten, ist februar aber auch für mich kein leichter monat. wieder endet ein lebensjahr. wieder ein stück näher an der 40. fast möchte man sich zu den krokussen legen – schließlich gibt es ja wilde theorien bezüglich einfrieren und konservieren. wer sich jetzt anfängt sorgen zu machen, den muss ich aber leider entäuschen. depressiver wird es heute nicht mehr. denn auch der februar war im grunde sehr gut zu mir.

gesegnet mit der besten ehefrau, den tollsten freunden und dem bald süßesten baby gibt es ja auch kaum grund zum jammern. aber ich schweife ab. februar! die erste entscheidung, die zu treffen war: karneval ja oder nein? das flüchten nichts bringt habe ich in der vergangenheit leider schon oft schmerzlich erkennen müssen. daher dieses jahr wieder das motto: „wohl dosiert“. neben dem zug in efferen mit hürth-rockt am sonntag, der eh jedes jahr gesetzt ist, nutzte ich als wieder-frisch-mertener den dienstag, um mich mal wieder ein stück ins hiesige dorfgeschehen zu integrieren. ich glaube es hat zumindest geklappt nicht negativ aufzufallen. ansonsten hatte der monat aber noch mehr zu bieten. ich hatte die ehre als erster (?) mann einer babyparty beizuwohnen. eher unfreiwillig. lustig wars trotzdem. außerdem kam daniel zu besuch. die nacht war kalt und klar und wir zogen um die häuser. um hier direkt wieder den kreis zum alter zu schließen: mit um die häuser ziehen meine ich tatsächlich um die häuser ziehen. mit kamera und stativ, um ein paar fotos zu machen.

05 Feb

Von hinten betrachtet – der Januar

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januar, du hast dich gezogen. ein gefühl, als hättest du nie enden wollen. dabei warst du nicht mal schlecht zu mir, aber du bist halt so gesehen der montag des jahres und damit ist dein stand einfach grundsätzlich schon ein schwieriger. das durchweg triste wetter, gepaart mit einer großen portion zu-viel-arbeit und anhaltender frühjahrsmüdigkeit zehren ordentlich an den nerven. gut, dass ich für meine vorsätze noch elf weitere monate zeit habe. trotzdem muss es aber natürlich weiter gehen. schließlich schreitet projekt „bärlini“ unaufhaltsam voran. wir hatten bereits halbzeit und die liste an erledigungen wird alles, nur nicht kürzer.

02 Jan

Von hinten betrachtet – der Dezember

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wieder hat sich ein jahr langsam aber sicher verabschiedet. wie immer im dezember war aber von ruhe und besinnlichkeit nichts zu spüren. gut ist, wenn man es dann schafft, sich so gut wie möglich von der gesellschaft zu trennen und sich nur mit ausgewählten lieblingsmenschen zu umgeben. schließlich war das anstehende weihnachtsfest für mich persönlich ein ganz besonderes und der dezember insgesamt der abschluss eines sehr erfolgreichen jahres. da war harmonie angesagt, bevor es im januar wieder in die vollen geht. schließlich warten noch ein-, zwei gute vorsätze auf umsetzung. generell bin ich zwar nicht so der fan von sowas (man kann auch mitten im jahr sein leben von links nach rechts krempeln), aber eine gesunde portion selbstreflektion über das was ist und das was werden soll, tut jedem mal ganz gut und warum nicht die zeit im fresskoma zwischen den jahren dazu nutzen.

05 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

im september-rückblick hatte ich ja schon angedeutet, dass es in meinem leben durchaus wieder spannend werden wird. was damals noch zu früh zum rumerzählen war, hat mittlerweile zwei arme, zwei beine und sollte aktuell die größe einer birne haben. auch wenn es schon unzählige männer zuvor geschafft haben frauen zu schwängern, so erfasst es einen doch mit einem gewissen stolz um seiner 1 a fruchtbarkeit zu wissen. auf jeden fall hat der/die/das kleine seine mutter so fest im griff, dass ein großteil meines novembers mit betüddeln drauf ging. an größere unternehmungen war nicht wirklich zu denken. dafür habe ich wieder viel fotografiert, was ich an dieser stelle aber nicht zeigen kann/darf/will. daher gibt es symbolisch dafür wieder ein kind mit weihnachtsmütze vor weißen hintergrund. (sehr kreativ, kann ich mir das patentieren lassen?) aber – und das ist ein wirklich großes aber – lisa war mal wieder da. ihr erinnert euch? die wohl bisher am häufigsten von mir fotografierte frau. nach langer abstinenz hat sie mal wieder den weg zu mir gefunden und hatte sogar verstärkung in form von dennis dabei. dazu gibt es aber dann irgendwann mal einen eigenständigen post. wir haben nämlich echt viel gemacht und die auswahl ist einfach erschreckend groß.

22 Nov

probenbomb bei re:covery

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den titel muss man erst mal sacken lassen. irgendwann kommt er aber… und funktioniert – finde ich. ansonsten nennen wir es einfach einen abgesprochenen spontanbesuch bei einer hand voll lieber menschen, die ganz wunderbare musik machen. der aufmerksame leser meines blogs wird feststellen, dass er die konstellation schon irgendwie im zusammenhang mit einer anderen band gesehen hat. jepp, ist richtig. aber wie das so ist im leben, alles entwickelt sich weiter und oft halt einfach nicht in die gleiche richtung. darum soll es aber hier jetzt nicht gehen. denn – zumindest für mich – viel wichtiger: ich durfte so halb-exklusiv bei ihren proben rumlungern und habe dabei natürlich auch ein bisschen fotografiert.

da die fünf aber nicht nur wahnsinnig gut aussehen, sondern halt auch wirklich coole musik machen, solltet ihr mindestens einen der folgenden termine wahrnehmen:

4. Hürhter Rocknacht Vorentscheid
Jahresabschlusskonzert 2017

Ihr braucht mehr Infos? Bitteschön.

© Stefan Petry Photography