Grünfelder Park - Waldenburg

Journal

06 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

februar, ein schöner monat. bisschen kürzer als der rest, die tage werden langsam wieder länger und auch wenn sich der winter nochmal aufbäumt – der frühling ist nah. es stellt sich eine gewisse umbruchsstimmung ein. plötzlich wird auch wieder der garten ein thema und die ersten weichen für den kommenden sommer werden gestellt. man hat lust anzupacken.

das war letztes jahr.

in diesem jahr gab es auch umbruchsstimmung. allerdings auf eine andere art und weise. alles fing damit an, dass bärline eines freitag abend plötzlich auf ihrem popo landete und zwei stolzen eltern präsentierte, dass sie durchaus auch alleine sitzen kann. es folgten in den darauf folgenden drei wochen: pinzettengriff, geradeaus krabbeln und stehen. jeder der das privileg hat(te) ein kind großziehen zu dürfen weiß natürlich, dass neben der freude der weiterentwicklung – vor allem nachts – auch ganz viel leid liegt. dementsprechend war der februar eher von der ruhigeren sorte und hüllt sich im dunst chronischem schlafmangels. immerhin gab es bei bestem wetter das erste eis des jahres – und das auch noch bei ganz wundervoller aussicht bei meiner neuen lieblings-stamm-eisdiele. psychologisch besonders gut: um zum eis und zur aussicht zu kommen, muss man einen berg hoch. da macht jedes belohnungszentrum drei purzelbäume.

und dann gab es da noch den papa-tochter-tag. die beste frau hat sich einen tag auszeit genommen und bärline mit papa alleine in die weite welt entlassen. weite welt ist gut, wir sind nur bis brühl gekommen. wenn man denkt mit kind rennt die zeit einfach nur so davon, dann rennt sie mit kind 24-7 an der seite noch viel schneller. langweilig wurde es auf jeden fall nicht und immerhin konnten wir uns mit ein paar enten anfreunden.

der neu-papa-pro-tipp diesen monat ist kurz: „durchhalten“. das leben ist im grunde ja eh zu kurz um viel zu schlafen und ist man länger wach, hat man mehr von seinem kind.

06 Feb

neige de cologne

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muss ja nicht immer wasser sein. hat man ja auch so schon genug im jahr. die freude war jedenfalls groß, als es den ganzen tag vor unserem geplanten treffen unaufhörlich schneite. leider war bis abends tatsächlich nicht mehr ganz so viel davon zu sehen, aber dafür war es zumindest noch scheiße kalt. herzlich willkommen bei der ersten „not-gegen-elend fototour“ im noch jungen jahr 2019 und danke an daniel und markus für den wirklich schönen abend.

05 Feb

Von hinten betrachtet – Der Januar

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da guckt man einmal kurz weg und schon ist der erste monat des jahres auch einfach schon wieder vorbei. das ist aber völlig okay, denn wir sprechen ja vom januar. das jahr muss sich erst entwickeln und sein potential entfalten. ein schmetterling war ja schließlich auch lang genug einfach nur ne raupe. ganz verschlafen habe ich den monat aber dann doch nicht. hätte mir auch eine menge ärger eingebracht, denn niemand geringeres als die beste frau hatte geburtstag. (da fällt mir ein, ich muss sie unbedingt noch fragen wie sie es schafft, jedes jahr nicht älter, sondern hübscher zu werden. ;))

ja, der januar. so schön der start ins neue jahr auch war, aus erfahrung weiß man schon: es ist nie alles geil. quasi ab tag zwei kratzte mein ich-brauche-schließlich-auch-geld-zum-leben-job unaufhörlich an meinen nerven. da half auch die verspätete (oder weit vorverlegte?) weihnachtsfeier nichts. oder, um es zu präzisieren, da half auch der süffige grauburgunder auf der verspäteten (oder weit vorverlegten?) weihnachtsfeier nichts. dazu befand sich bärline gefühlt den ganzen monat in einem ihrer geliebten schübe, was sich zur freude aller beteiligten vor allem nachts bemerkbar machte. bevor das ganze hier aber zu negativ wird, es gab auch viel positives. wie bereits erwähnt der geburtstag der besten frau, eine hand voll wunderschöner sonnenaufgänge, ganz viel schnee, endlich wieder eine not-gegen-elend-fototour durch köln mit daniel und markus und – das allerwichtigste – viel viel zeit mit der familie.

apropos familie. ich schließe ab mit einem neu-papa-pro-tipp: wenns wieder mal hart auf hart kommt und ihr mangels zeit nicht eh schon das rasieren aufgegeben habt, dann lasst euch einen bart stehen. es scheint als gäbe es – zumindest für bärline – nichts entspannenderes als diesen zu kraulen. aber obacht, wenn er so lang wird, dass man daran ziehen kann, wird es schmerzhaft.

16 Jan

Im Studio – mit Alina

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knapp fünf jahre ist es her, als ich alina kennen gelernt habe. es war ein geburtstag und zumindest ich war ziemlich betrunken. wie das dann heutzutage so ist, verbindet man sich in sozialen netzwerken, obwohl man eigentlich gar nicht viel miteinander zu tun hat und irgendwann beim durchstöbern der freundesliste denkt man sich „wtf, wer ist das denn!?“. in diesem fall war es tatsächlich anders, denn alina scheint – genau wie ich – großer fan der instagram story zu sein und so wurde ich ständig mit ihrem alltag konfrontiert. im studio war es dann teilweise wirklich so, als hätte ich eine alte freundin vor mit sitzen. irgendwie unheimlich, wenn man bedenkt, dass wir in der ganzen zeit nie wirklich ein wort gewechselt haben. immerhin waren wir aber auch produktiv. einen kleinen einblick findet ihr hier.

10 Jan

Eins hin – was auch immer im Sinn

stefanpetry / Allgemein, Fotografie / / 0 Kommentare


es ist anfang des jahres. und wie es am anfang eines jeden jahres immer ist, sind die parkplätze vor den fitnessstudios plötzlich alle voll. die typischen jogging-strecken werden von schnaubenden individuen in zu enger kleidung bevölkert und in den einschlägigen sozialen medien wird man plötzlich mit irgendwelchen challenges und fotos von gesundem essen penetriert. ich persönlich gehöre ja eher der gemütlichen fraktion an und halte eher abstand von irgendwelchen vorsätzen, möchte aber dieses jahr auch meinen bescheidenen beitrag leisten. also habe ich ab jetzt – ganz neu – eine galerie mit dem vielsagenden namen: sport.

natürlich geht es dabei nicht um mich, sondern um sportliche menschen, die ich voller bewunderung über ihr können fotografieren durfte. noch ist das alles ausbaufähig, aber es gibt pläne in meinem kopf, das ganze etwas zu forcieren. sozusagen mein vorsatz für das jahr.

04 Jan

Von hinten betrachtet – Der Dezember

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und wieder nähert sich ein jahr dem ende und ich muss tatsächlich etwas aufpassen, dass ich nicht zu emotional werde. schließlich war 2018 ein ausgesprochen gutes jahr für mich und ich schaue voller dankbarkeit auf die letzten zwölf monate zurück. nicht nur, aber vor allem, weil bärline unproblematisch und quietschfidel zu uns gestoßen ist und seitdem unser leben mehr als bereichert. daher wird der diesmonatige rückblick auch noch bärlinelastiger als sonst schon. denn wann kann man sein familienglück denn besser zelebrieren als zur weihnachtszeit?

tatsächlich war meine ursprüngliche bildauswahl eigentlich ganz anders. ich habe aber letztendlich bewusst einige bilder weggelassen, da für die (irgendwann) ein eigenes posting kommen soll. denn stefan war – ja man glaubt es kaum – überaus aktiv und hatte zum jahresende noch ein paar richtig schöne shootings. für 2019 habe ich mir also vorgenommen, mir bei der präsentation hier und auf diversen social media kanälen, doch wieder etwas mehr mühe zu geben.

zurück zum dezember. das sich das leben mit kind komplett ändert und flexibilität eher zum fremdwort wird, hat der monat wieder in voller pracht gezeigt. denn ich habe es, bis auf eine schnelle (und noch nicht mal besonders gute) bratwurst „im vorbeigehen“, kein einziges mal auf einen weihnachtsmarkt geschafft. vier termine waren angedacht, alle sind kurzfristig geplatzt. sich mit kinderwagen duch die menge zu prügeln wäre vermutlich aber so oder so nicht unbedingt toll geworden. schöner ist es da im kreise der familie und von der hatte ich diesen monat wahrlich genug. zum schluss war dann doch wieder – wie jedes jahr – alles ziemlich schnell vorbei und neben der schönen erinnerung an bärlines erstes weihnachten, wird mir sicher auch noch der ein oder andere zentimeter hüftumfang noch länger erhalten bleiben.

zu guter letzt habe ich heute auch endlich wieder einen neu-papa-pro-tipp für euch: es ist eigentlich egal, was ihr eurem kleinen schatz schenkt. wenn genug geschenkpapier drum ist, wird es auf jeden fall sehr gut ankommen!

04 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

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der november stand eigentlich nie so hoch in meiner gunst. spätestens jetzt war immer klar, am winter führt kein weg vorbei. man geht morgens im dunkeln zur arbeit, man kommt nachmittags im dunkeln nach hause. es ist kalt, nass, ungemütlich. willkommen in der winterdepression. mitlerweile muss ich aber sagen, dass ich das etwas rauere und triste wetter ganz gerne mag und wenn die sonne dann mal durchbricht, es auch direkt ein ganz wundervolles licht gibt. außerdem bin ich natürlich mitlerweile auch persönlich befangen – schließlich war es ein november, als ich vor vier jahren die beste frau kennenlernte.

zu feiern gab es diesen november aber nicht nur meine ganz wunderbaren letzten vier jahre, sondern auch das halbjährige von bärline. als wäre es erst gestern gewesen, dass sie das licht der welt erblickte, rackert die kleine rackerin inzwischen schon ordentlich durch die welt. wahnsinn wie schnell das alles geht. mich würde es nicht wundern, wenn sie schon in kürze jeden abend pinky und brain mäßig mit ihrem kuscheltier versucht die weltherrschaft an sich zu reißen.

ansonsten gibt es diesen monat mal wieder nicht wirklich was zu berichten. sowohl im pflichtjob als auch im wunschjob hat das weihnachtsgeschäft angezogen und mir ein bisschen was an arbeit beschert. das lässt nicht mehr so viel nebenher zu. vor allem wenn man natürlich auch noch ein bisschen zeit mit seiner familie verbringen möchte.

der neu-papa-pro-tipp von letztem monat hat übrigens immernoch gültigkeit. ich muss mir auch unbedingt nochmal gedanken machen, wie lange ich eigentlich (noch) als neu-papa gelte…

30 Nov

Im Wasser – mit Jenny

stefanpetry / Fotografie / / 0 Kommentare

es war ein heißer, nicht enden wollender sommer. und wir trafen uns am einzigen kalten tag.

manchmal – da kann man noch so viel planen – kommt alles anders als gedacht. und manchmal, da wird man genau dann tatsächlich positiv überrascht. sonnenaufgang, see, ein selbstläufer. eigentlich. die realität wollte trübes erbsensuppenwetter, an jedem freien fleckchen am ufer irgendwelche angler und gefühlte 10°c wassertemperatur. jenny ist trotzdem rein gegangen und ich hab irgendwann dann auch die richtigen einstellungen irgendwo zwischen viel zu hell und schwarz gefunden. danach ging alles ganz schnell. im nachhinein betrachtet sogar etwas zu schnell. habe ich doch jetzt noch die ein oder andere idee im kopf, die man hätte umsetzen können. aber da jenny mir schon seit vielen jahren treu ist, gehe ich davon aus, dass ich nochmal die gelegenheit bekommen werde. ein bisschen wärmer darf es dann aber bitte schon sein.

06 Nov

Von hinten betrachtet – Der Oktober

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

das jahr neigt sich tatsächlich schon wieder dem ende zu. wäre mir fast gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht eines morgens mit sonnenbrille und kurzer hose überrascht vor einer vereisten windschutzscheibe gestanden. sozusagen von 0 auf winterjacke in einer nacht. war aber wohl nur ein ausrutscher – danach war es wieder „warm“. grundsätzlich war das auch irgendwie schon das spektakulärste diesen monat, da mein aufenthalt im osten dieses wunderbaren landes dann doch eher durch arbeit als durch freizeit geprägt war. schade, denn herbstig wie es ist, hätte ich mir gerne noch das ein oder andere fleckchen natur gegönnt.

der monat war danach dann auch irgendwie schon wieder gefühlt rum und so kam da auch nicht mehr all zu viel spannendes. es sei denn man steht total auf so gepflogenheiten wie das – wie immer – total überlaufende apfelfest des liebsten lieblings obstlieferanten im dorf.

diesen monat gibt es mal keinen neu-papa-pro-tipp. einfach aus dem grund, weil ich es nichts gab wo ich mir groß hätte gedanken machen müssen. es lief einfach. die kleine war die meiste zeit entspannt, hat gelacht, hatte spaß. es war wunderbar. obwohl, vielleicht ist das einfach – auch wenn es selbstverständlich sein sollte – mein diesmonatiger tipp: verbringt so viel zeit wie möglich mit euren kleinen. genießt es.

07 Okt

Von hinten betrachtet – Der September

stefanpetry / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

irgendwann so gegen mitte des monats beschlich mich die angst. ich hatte nämlich tatsächlich bisher nur zwei fotos in meinem september-ordner. wie soll denn da ein rückblick funktionieren? war ich tatsächlich so untätig? jetzt, am 28., wo ich hier sitze und den eintrag vorbereite – ja ich habe aus dem debakel von letztem monat gelernt und fange strebermäßig früh an – könnte ich noch bestimmt drei weitere bilder mit in den post nehmen und der monat ist zudem auch noch lange nicht rum. es ist viel passiert im september. einiges ist eigentlich einen eigenen post wert. reiche ich vielleicht noch nach, aber die zeit lässt vieles im moment nicht zu.

kurz zusammengefasst: letzte sonnestrahlen genossen, einen tag bei rock am teich rumgehangen, jessica fotografiert, mich selbst mit bärline ins studio verirrt, bei der photokina die habenwollen liste gefüllt, ins auto gesetzt und gen osten gereist.

hier sitze ich im moment – mitlerweile ist schon der 07. oktober – im beschaulichen glauchau und versuche irgendwie diesen post abzuschließen. was würde sich dazu am besten eignen, als der bei meinen vielen lesern sicher total beliebte neu-papa-pro-tipp: vergesst teures spielzeug. investiert in dinge die knistern. zum beispiel schafft man es, ein baby mit einer leeren kekstüte auf einer vier stunden autofahrt, ohne große probleme zu bespaßen. allerdings sollte man selbst nerven aus drahtseilen haben.

© Stefan Petry Photography