Kategorie: Von hinten betrachtet

02 Okt

Von hinten betrachtet – der September

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oh verdammt. da dachte ich, ich könnte jetzt – nach einem jahr – das kapitel „von hinten betrachtet“ schließen, da merke ich, dass ich schon zwei monate drüber bin. also geht es noch ein bischen weiter und die geplanten änderungen müssen warten. immerhin werde ich so motiviert wieder mehr zu unternehmen. bzw mehr zu unternehmen, wo ich auch die kamera mitnehmen kann. denn dies ist schon der zweite monat in folge, der diesbezüglich etwas mau ausfällt. schließlich sollte es ja ein bildlicher- und kein schriftlicher rückblick werden. aber die nächsten wochen werden wieder spannender. ganz sicher. versprochen.

 

01 Sep

Von hinten betrachtet – der August

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einen rückblick machen, wenn man den halben monat im urlaub war und das alles schon separat erzählt hat? macht eigentlich wenig sinn, aber die zwänge… ihr wisst schon. ich kann doch keine lücke lassen. also, das gartenhaus steht und stefan besitzt seinen eigenen rasenmäher. einen rasenmäher (habe ich nicht vor zwei monaten noch etwas von spießer-fassade geschrieben?)! und ihn zu benutzen macht tatsächlich auch noch spaß. ach gott, ich werde alt. ansonsten: garten schön, alles schön. dumm das ausgerechnet jetzt der sommer vorbei ist.

01 Aug

von hinten betrachtet – der juli

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stefan hat geheiratet – ist weg vom markt, hat sich gebunden. wer mich länger kennt, weiß das das nicht unbedingt eines meiner größten lebensziele war. aber warum nicht eines besseren belehren lassen? es kann auch an der überdosis grippostad gelegen haben, die ich an dem tag wie bonbons gelutscht habe (danke nochmal an dich, liebe sommergrippe. du warst zwar nicht eingeladen – ließt es dir dennoch nicht nehmen odentlich mit zu feiern), aber ich muss tatsächlich eingestehen, dass das ganze dinge in einem auslöst, die man einmal im leben gespührt haben sollte. kann man nicht in worte fassen, muss man selbst erleben –  mit oder ohne grippostad ist da natürlich jedem selbst überlassen. ich kann das also – stand jetzt – uneingeschränkt empfehlen.

so. und was macht man nun als frischgebackener ehemann? klar, man besucht hochzeiten von anderen. ist direkt viel entspannter, wenn man nicht direkt involviert ist. außerdem geben sich alle irgendwie mühe gut auszusehen und sind oberflächlich nett zueinander. bekommt man im alltag ja nicht mehr so oft geboten. apropos entspannter. das erste freie wochenende seit bestimmt 1,5 jahren stand an. frei nicht nur im sinne von zeit, sondern vor allem auch kopf. die großen „stressprojekte“ sind abgeschlossen. zeit die seele baumeln zu lassen. wo macht man das am besten? im grünen. umso besser wenn dann noch seine lieblingsmenschen direkt mit dabei sind. ein sache stand dann aber doch noch an. projekt gartenhaus ist gestartet. dank papa sind sogar erste erfolge erkennbar. ach und um das nochmal klar zu stellen: ich werde nicht von früh unterstützt. das ist reiner zufall. in meinem kühlschrank steht auch oft genug reissdorf.

04 Jul

von hinten betrachtet – der juni

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der juni war warm. der mai war schon warm, aber der juni war wärmer. und nein, das lag nicht an der im bundestag beschlossenen „ehe für alle“. prinzipiell mag ich wärme ja, aber wenn man in einem niedrigenergiehaus mit süd-südost ausrichtung wohnt, kann das auch zur qual werden. zumindest wenn die wärme einmal im haus ist. da erinnert man sich plötzlich wieder, warum man in der planung die – zwischenzeitlich vermisste – zweite terrassentür gestrichen hat.

wenn draußen also eh fast genau so warm ist wie drinnen, kann man sich auch direkt an die weitere gartenplanung machen. da gab es noch einiges zu tun und glücklicherweise bin ich nachfahre einer stolzen landwirts-dynastie. sollte also kein problem darstellen. sollte… naja hat trotzdem geklappt – unkraut wächst zumindest schon. was aber total gut ist: ein paar nachmittage gartenarbeit und du bekommst einen schönen knusprigen brathähnchen-teint. man muss sich nur damit abfinden im kölner hauptbahnhof öfters kontrolliert zu werden.

als neo-dörfler hat man es aber grundsätzlich gar nicht so leicht. lebte ich in hürth trotz zweifelhafter berühmtheit noch weitestgehend inkognito, sieht die situation auf dem land doch etwas anders aus. die spießer-fassade ist noch löchrig und es müssen opfer gebracht werden. flucht nach vorne also, mitten ins herz der mertener bussi-bussi gesellschaft (ich glaube ich war das erste mal in meinem leben auf einem pfarrfest). immerhin ist das mit der wilden ehe bald vorbei. nächsten monat schreibe ich euch dann von unterhalb der haube.

02 Jun

Von hinten betrachtet – Der Mai

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alles neu macht der mai. und schon wieder fängt er seinen kack text mit ner floskel an. kreativ wie eh und je, so kennt man ihn. dazu tatsächlich die schmach, dass ich zum thema mai nicht viel anzubieten habe. der monat war so schnell vorbei und ich hab das mit dem fotografieren irgendwie ein bisschen vernachlässigt.

aber kommen wir doch aufs „neu“ zurück. ich fang ja nicht ohne grund so an. denn wir hatten besuch vom gala-bauer, der uns rund ums häusle ziemlich viel ziemlich schön gemacht hat. besten dank an herrn p. von gartenbau roleff, der uns mit seinem charme und der an den tag gelegten kompetenz über die eine (!) schlechte google bewertung hinweg sehen ließ. wir bereuen nichts – es war sogar eine freude.

ansonsten wars wetter schön und der bauchumfang ist durch ständiges grillen und das faul in der sonne liegen nicht wirklich kleiner geworden. immerhin kann ich mittlerweile recht gut als schattenspender arbeiten.