Kategorie: Von hinten betrachtet

01 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

februar 2018 – ein monat voller missverständnisse. verlässt man sich auf die denganzentagblauerhimmelohnewolken-ankündigung der sonst recht zuverlässigen wetter-app, findet man sich im nächsten moment klatschnass unter einem kilo graupel wieder. stellt man sich gedanklich schon langsam auf frühling ein, fängt der winter plötzlich gerade erst an. schade um die schon mit freude begrüßten krokusse, die in vollem optimismus bereits ihr köpfchen aus dem dreck reckten und jetzt leider mehr ähnlichkeit mit tiefkühlgemüse als mit einer blume haben. abgesehen von dem leid in meinem vorgarten, ist februar aber auch für mich kein leichter monat. wieder endet ein lebensjahr. wieder ein stück näher an der 40. fast möchte man sich zu den krokussen legen – schließlich gibt es ja wilde theorien bezüglich einfrieren und konservieren. wer sich jetzt anfängt sorgen zu machen, den muss ich aber leider entäuschen. depressiver wird es heute nicht mehr. denn auch der februar war im grunde sehr gut zu mir.

gesegnet mit der besten ehefrau, den tollsten freunden und dem bald süßesten baby gibt es ja auch kaum grund zum jammern. aber ich schweife ab. februar! die erste entscheidung, die zu treffen war: karneval ja oder nein? das flüchten nichts bringt habe ich in der vergangenheit leider schon oft schmerzlich erkennen müssen. daher dieses jahr wieder das motto: „wohl dosiert“. neben dem zug in efferen mit hürth-rockt am sonntag, der eh jedes jahr gesetzt ist, nutzte ich als wieder-frisch-mertener den dienstag, um mich mal wieder ein stück ins hiesige dorfgeschehen zu integrieren. ich glaube es hat zumindest geklappt nicht negativ aufzufallen. ansonsten hatte der monat aber noch mehr zu bieten. ich hatte die ehre als erster (?) mann einer babyparty beizuwohnen. eher unfreiwillig. lustig wars trotzdem. außerdem kam daniel zu besuch. die nacht war kalt und klar und wir zogen um die häuser. um hier direkt wieder den kreis zum alter zu schließen: mit um die häuser ziehen meine ich tatsächlich um die häuser ziehen. mit kamera und stativ, um ein paar fotos zu machen.

05 Feb

Von hinten betrachtet – der Januar

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

januar, du hast dich gezogen. ein gefühl, als hättest du nie enden wollen. dabei warst du nicht mal schlecht zu mir, aber du bist halt so gesehen der montag des jahres und damit ist dein stand einfach grundsätzlich schon ein schwieriger. das durchweg triste wetter, gepaart mit einer großen portion zu-viel-arbeit und anhaltender frühjahrsmüdigkeit zehren ordentlich an den nerven. gut, dass ich für meine vorsätze noch elf weitere monate zeit habe. trotzdem muss es aber natürlich weiter gehen. schließlich schreitet projekt „bärlini“ unaufhaltsam voran. wir hatten bereits halbzeit und die liste an erledigungen wird alles, nur nicht kürzer.

02 Jan

Von hinten betrachtet – der Dezember

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

wieder hat sich ein jahr langsam aber sicher verabschiedet. wie immer im dezember war aber von ruhe und besinnlichkeit nichts zu spüren. gut ist, wenn man es dann schafft, sich so gut wie möglich von der gesellschaft zu trennen und sich nur mit ausgewählten lieblingsmenschen zu umgeben. schließlich war das anstehende weihnachtsfest für mich persönlich ein ganz besonderes und der dezember insgesamt der abschluss eines sehr erfolgreichen jahres. da war harmonie angesagt, bevor es im januar wieder in die vollen geht. schließlich warten noch ein-, zwei gute vorsätze auf umsetzung. generell bin ich zwar nicht so der fan von sowas (man kann auch mitten im jahr sein leben von links nach rechts krempeln), aber eine gesunde portion selbstreflektion über das was ist und das was werden soll, tut jedem mal ganz gut und warum nicht die zeit im fresskoma zwischen den jahren dazu nutzen.

05 Dez

Von hinten betrachtet – Der November

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

im september-rückblick hatte ich ja schon angedeutet, dass es in meinem leben durchaus wieder spannend werden wird. was damals noch zu früh zum rumerzählen war, hat mittlerweile zwei arme, zwei beine und sollte aktuell die größe einer birne haben. auch wenn es schon unzählige männer zuvor geschafft haben frauen zu schwängern, so erfasst es einen doch mit einem gewissen stolz um seiner 1 a fruchtbarkeit zu wissen. auf jeden fall hat der/die/das kleine seine mutter so fest im griff, dass ein großteil meines novembers mit betüddeln drauf ging. an größere unternehmungen war nicht wirklich zu denken. dafür habe ich wieder viel fotografiert, was ich an dieser stelle aber nicht zeigen kann/darf/will. daher gibt es symbolisch dafür wieder ein kind mit weihnachtsmütze vor weißen hintergrund. (sehr kreativ, kann ich mir das patentieren lassen?) aber – und das ist ein wirklich großes aber – lisa war mal wieder da. ihr erinnert euch? die wohl bisher am häufigsten von mir fotografierte frau. nach langer abstinenz hat sie mal wieder den weg zu mir gefunden und hatte sogar verstärkung in form von dennis dabei. dazu gibt es aber dann irgendwann mal einen eigenständigen post. wir haben nämlich echt viel gemacht und die auswahl ist einfach erschreckend groß.

06 Nov

Von hinten betrachtet – Der Oktober

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

ha! nachdem die letzten zwei (?) monate doch eher mau waren, habe ich nun fast ein luxusproblem. das kommt davon, wenn man sich vornimmt mal wieder mehr die kamera mit zu schleppen. außerdem war gefühlt das wetter besser und das licht im herbst ist ja eh kaum zu toppen. schön auch: mein studio musste die letzten monate als lagerhalle für allen möglichen pröll herhalten. wie das halt so ist, wenn man umzieht. das chaos wurde aber erfolgreich bekämpft, alles mal gründlich abgestaubt und nach langer langer zeit mal wieder geshootet. danke hier an die lieblings-nichten und -neffen fürs „still halten“. hat sich gut angefühlt – sollte das wieder regelmäßiger machen. (ich glaube das habe ich genau so schonmal geschrieben und es ist nix bei rumgekommen, aber ich brauche ja immer etwas länger). dazu dann noch ein bisschen halloween rumgematsche für die kleine, ziemlich trashige „tommy two-fingers“ geschichte. eigentlich bin ja nicht so der halloween fan, aber als großer freund der 70er und 80er jahre horrorfilme bot sich das ganze einfach total gut an. ansonsten, selbsterklärend, die wunderhübsche gina und ihre freunde, movie-park rumgeeiere für alle die gerne ewig lang in schlangen stehen und – na klar – feierei. was man eben so macht, wenn mans macht.