Kategorie: Trips

23 Aug

Bodense(e)hen

Stefan / Trips / / 0 Kommentare

nach ostse(e)hen ging es dieses mal in die andere richtung – an den wunderschönen bodensee. auf einladung, mit der besten frau und zwei sündhaft teuren tickets für die bregenzer seebühne im gepäck. ziemlich gute geschichte für mich. einladung ist ja prinzipiell immer gut, beste frau erklärt sich von selbst und auf die seebühne wollt ich schon immer mal. das da dann auch noch „carmen“ dargeboten wird, zauberte mir noch zusätzlich ein kinder-heiligabend-bescherungs-leuchten in die augen.

es wäre aber durchaus falsch, den urlaub nur darauf zu reduzieren. schließlich gab es da unten natürlich noch ne ganze menge mehr zu entdecken. die schweizer sprache zum beispiel. grüezi! oder aber auch einfach die tatsache, dass jedes kleinste dorf da unten einfach eine unheimlich schöne altstadt zu haben scheint (einzige ausnahme: singen. da ist irgendwie fast alles hässlich). leider habe ich meine extremsportlerkarriere schon im jungen alter von zwei jahren aufgegeben, sonst hätte ich vielleicht noch viel mehr gesehen und auch den ein oder anderen berg zusätzlich erklimmt, anstatt mich mit muskelkater und sonnenbrand im liegestuhl oder am steinstrand zu räkeln. muss ich halt nochmal wieder kommen. zuerst gilt es aber die beste frau zu überreden, damit es nächstes jahr „nordse(e)hen“ gibt.

29 Dez

day trip – drachenfels

Stefan / Trips / / 0 Kommentare

knapp nen monat schon wieder her, aber der drachenfels wäre nicht der drachenfels, wen er nicht einfach komplett zeitlos wäre. schon als kind – schulausflug olé – wurde ich da hoch geschickt. mehrmals. unfreiwillig. mitlerweile, selbstbestimmt, macht es dann sogar spaß da hoch zu kraxeln. vor allem wenn man liebste menschen um sich hat, die sonne strahlt und am ende des tages mit reichlich glühwein und einem ganz wunderbaren sonnenuntergang belohnt wird. drachenfels, ich mag dich. wir werden uns wieder sehen. ganz bestimmt.

09 Nov

Oslo

Stefan / Trips / / 0 Kommentare

oslo

ich gebe zu, ich bin skandinavienfreund. aufgewachsen zwischen ikea und knäckebrot blieb mir auch fast nichts anderes übrig. groß war also die freude, als mich papa – ja genau der – auf einen kurztrip nach… athen mitnehmen wollte. „athen“? ja genau, das war auch meine reaktion. sicher auch ne schöne stadt, aber halt die falsche richtung. da man als vater ja schnell lernt nachzugeben und ich ja auch nicht unbedingt erst seit gestern da bin, hab ich mich schließlich durchsetzen können. :P ich denke er hat es nicht bereut. sehr schöner urlaub, wunderbare stadt. ich komme sicher nochmal wieder. danke papa!

28 Jul

Ostse(e)hen

Stefan / Trips / / 2 Kommentare

zwei wochen im beschaulichen mecklenburg-vorpommern rumdackeln? kann man schon machen. nachdem letztes jahr schon ausgiebig schleswig-holstein gecheckt wurde, ging es dieses mal an die noch östlichere ostsee. auf dem programm standen zingst, stralsund, rügen und hiddensee. ein ort schöner als der andere, verbunden durch ewige alleen, mitten im nirgendwo. zivilisation? überbewertet! genau das richtige also um ganz weit oben mal richtig schön runter zu kommen.

27 Jun

Southside 2016

Stefan / Fotografie, Trips / / 0 Kommentare

southside 2016
es hätte so schön werden können. langes wochenende, zwei meiner lieblings bands, akkreditiert durch meine lieblings musik-info-seite laut.de. da stört es wenig am freitag morgen zu einer unchristlichen zeit ins auto zu steigen, damit man pünktlich mittags im ca. 500 km entfernten neuhausen op eck auf dem southside festival aufschlagen kann. lässige 30°C ohne auch nur ein wölkchen am himmel, besser kann ein festival nicht starten. das die sonnencreme nicht mehr in die fototasche gepasst hat war da natürlich blöd, aber ein bisschen schwund ist ja immer.

leider hatte das wetter dann aber doch andere pläne. was am frühen abend noch als gern gesehene abkühlung vom himmel kam entwickelte sich leider recht schnell zu einem in der form so noch nicht oft erlebten regenguss und endete schließlich in einem unwetter bei dem man erwartet hätte, dass jeden moment noah mit seiner arche vorbei schippert. hat auf jeden fall dafür gereicht, dass komplette gelände in ein einziges trümmerfeld zu verwandeln und so war der komplettabbruch letztendlich schon absehbar.

was bleibt?
– die erkenntnis, dass festivalveranstalter durchaus kriesenmanagement können.
– das duell hagel gegen autoscheibe ging gott sei dank 0:1 aus.
– sonnenbrand tut ziemlich weh. leute nutzt sonnencreme!

ach und natürlich fotos. wem die hier nicht reichen, bekommt bei laut.de noch ein bisschen mehr zu sehen.