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01 Sep

Von hinten betrachtet – der August

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


einen rückblick machen, wenn man den halben monat im urlaub war und das alles schon separat erzählt hat? macht eigentlich wenig sinn, aber die zwänge… ihr wisst schon. ich kann doch keine lücke lassen. also, das gartenhaus steht und stefan besitzt seinen eigenen rasenmäher. einen rasenmäher (habe ich nicht vor zwei monaten noch etwas von spießer-fassade geschrieben?)! und ihn zu benutzen macht tatsächlich auch noch spaß. ach gott, ich werde alt. ansonsten: garten schön, alles schön. dumm das ausgerechnet jetzt der sommer vorbei ist.

25 Aug

Rock meets Jazz

Stefan / Allgemein / / 0 Kommentare

rock meets jazz. ein kleiner aber feiner abend mit – man höre und staune – rock- und jazzmusik. das ganze in hürths besserem kino, dem berli in kooperation mit den vereinen – man höre und staune abermals – hürth-rockt e. v. und jazzclub hürth e. v.. lustig. es hat aber funktioniert, denn die tickets waren bereits im vorverkauf restlos ausverkauft und irgendwann am späteren abend ließen sogar die ältesten semester beim rockpart gefährlich die hüften kreisen. ein rundum gelungener abend. nächstes mal aber bitte die klima anmachen und aus fotografischer sicht wäre ein ganz kleines bisschen frontlicht auch nicht sooo schlecht.

23 Aug

Bodense(e)hen

Stefan / Trips / / 0 Kommentare

nach ostse(e)hen ging es dieses mal in die andere richtung – an den wunderschönen bodensee. auf einladung, mit der besten frau und zwei sündhaft teuren tickets für die bregenzer seebühne im gepäck. ziemlich gute geschichte für mich. einladung ist ja prinzipiell immer gut, beste frau erklärt sich von selbst und auf die seebühne wollt ich schon immer mal. das da dann auch noch „carmen“ dargeboten wird, zauberte mir noch zusätzlich ein kinder-heiligabend-bescherungs-leuchten in die augen.

es wäre aber durchaus falsch, den urlaub nur darauf zu reduzieren. schließlich gab es da unten natürlich noch ne ganze menge mehr zu entdecken. die schweizer sprache zum beispiel. grüezi! oder aber auch einfach die tatsache, dass jedes kleinste dorf da unten einfach eine unheimlich schöne altstadt zu haben scheint (einzige ausnahme: singen. da ist irgendwie fast alles hässlich). leider habe ich meine extremsportlerkarriere schon im jungen alter von zwei jahren aufgegeben, sonst hätte ich vielleicht noch viel mehr gesehen und auch den ein oder anderen berg zusätzlich erklimmt, anstatt mich mit muskelkater und sonnenbrand im liegestuhl oder am steinstrand zu räkeln. muss ich halt nochmal wieder kommen. zuerst gilt es aber die beste frau zu überreden, damit es nächstes jahr „nordse(e)hen“ gibt.

01 Aug

von hinten betrachtet – der juli

Stefan / Von hinten betrachtet / / 1 Kommentar

stefan hat geheiratet – ist weg vom markt, hat sich gebunden. wer mich länger kennt, weiß das das nicht unbedingt eines meiner größten lebensziele war. aber warum nicht eines besseren belehren lassen? es kann auch an der überdosis grippostad gelegen haben, die ich an dem tag wie bonbons gelutscht habe (danke nochmal an dich, liebe sommergrippe. du warst zwar nicht eingeladen – ließt es dir dennoch nicht nehmen odentlich mit zu feiern), aber ich muss tatsächlich eingestehen, dass das ganze dinge in einem auslöst, die man einmal im leben gespührt haben sollte. kann man nicht in worte fassen, muss man selbst erleben –  mit oder ohne grippostad ist da natürlich jedem selbst überlassen. ich kann das also – stand jetzt – uneingeschränkt empfehlen.

so. und was macht man nun als frischgebackener ehemann? klar, man besucht hochzeiten von anderen. ist direkt viel entspannter, wenn man nicht direkt involviert ist. außerdem geben sich alle irgendwie mühe gut auszusehen und sind oberflächlich nett zueinander. bekommt man im alltag ja nicht mehr so oft geboten. apropos entspannter. das erste freie wochenende seit bestimmt 1,5 jahren stand an. frei nicht nur im sinne von zeit, sondern vor allem auch kopf. die großen „stressprojekte“ sind abgeschlossen. zeit die seele baumeln zu lassen. wo macht man das am besten? im grünen. umso besser wenn dann noch seine lieblingsmenschen direkt mit dabei sind. ein sache stand dann aber doch noch an. projekt gartenhaus ist gestartet. dank papa sind sogar erste erfolge erkennbar. ach und um das nochmal klar zu stellen: ich werde nicht von früh unterstützt. das ist reiner zufall. in meinem kühlschrank steht auch oft genug reissdorf.

04 Jul

von hinten betrachtet – der juni

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare


der juni war warm. der mai war schon warm, aber der juni war wärmer. und nein, das lag nicht an der im bundestag beschlossenen „ehe für alle“. prinzipiell mag ich wärme ja, aber wenn man in einem niedrigenergiehaus mit süd-südost ausrichtung wohnt, kann das auch zur qual werden. zumindest wenn die wärme einmal im haus ist. da erinnert man sich plötzlich wieder, warum man in der planung die – zwischenzeitlich vermisste – zweite terrassentür gestrichen hat.

wenn draußen also eh fast genau so warm ist wie drinnen, kann man sich auch direkt an die weitere gartenplanung machen. da gab es noch einiges zu tun und glücklicherweise bin ich nachfahre einer stolzen landwirts-dynastie. sollte also kein problem darstellen. sollte… naja hat trotzdem geklappt – unkraut wächst zumindest schon. was aber total gut ist: ein paar nachmittage gartenarbeit und du bekommst einen schönen knusprigen brathähnchen-teint. man muss sich nur damit abfinden im kölner hauptbahnhof öfters kontrolliert zu werden.

als neo-dörfler hat man es aber grundsätzlich gar nicht so leicht. lebte ich in hürth trotz zweifelhafter berühmtheit noch weitestgehend inkognito, sieht die situation auf dem land doch etwas anders aus. die spießer-fassade ist noch löchrig und es müssen opfer gebracht werden. flucht nach vorne also, mitten ins herz der mertener bussi-bussi gesellschaft (ich glaube ich war das erste mal in meinem leben auf einem pfarrfest). immerhin ist das mit der wilden ehe bald vorbei. nächsten monat schreibe ich euch dann von unterhalb der haube.