Journal

12 Jun

Von hinten betrachtet – der Mai

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742 fotos befinden sich in meinem mai-foto-ordner. vieles schönes zeug dabei. ich hatte echt schwierigkeiten eine hand voll von ihnen für den monatsrückblick auszusuchen. und trotzdem ist das alles im nächsten moment einfach egal. plötzlich – quasi über nacht – ist man „erwachsen“ geworden. es gibt nur eines das wichtig ist: das kleine würmchen, das man verschwitzt und übermüdet um 2:52 uhr in seinen händen hält. ein moment puren glückes, welcher alles bereits erlebte ohne mühe in den schatten stellt. ja, es gibt diesen monat keine fotos. alles was wichtig ist, seht ihr oben. ab nächsten monat sieht das vielleicht wieder anders aus. nicht, weil die kleine dann unwichtiger geworden ist, sondern einfach weil ich dann wieder einen kopf für anderes habe. bis dahin schwebe ich noch etwas auf meiner wolke und genieße die schönste und auch aufregendste zeit meines lebens.

03 Mai

Von hinten betrachtet – der April

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da dachte man schon fast der winter hört nie auf, da kommt plötzlich der april um die ecke und beschenkt uns mit einem träumchen von wetter. wenn der april tatsächlich „macht was er will“, dann wollte er dieses jahr – zumindest meiner meinung nach – genau das richtige. man war aber auch einfach ungeduldig was das wetter betrifft. spätestens als zu ostern noch das ein oder andere schneeflöckchen zu uns herunter rieselte hatte man aber auch einfach genug.

was macht man also, wenn anfang des jahres plötzlich der sommer ausbricht? am liebsten alles auf einmal. hauptsache man kann einen haken an die imaginäre sommer-todo-liste setzen. morgen kann schließlich schon alles wieder vorbei sein. angrillen? check! den speckig weißen körper in der hoffnung auf ein gleichmässiges brathähnchen-toning in die sonne schleppen und den ersten sonnenbrand des jahres provozieren? check! auf die idee kommen, dass man ja noch ganz dringend die nötige bikinifigur braucht, nur um sich dann auf allen vieren – die lunge auskotzend – irgendwo auf der laufstrecke seiner wahl wieder zu finden? check! damit wären die grundlegenden punkte zumindest schon einmal erledigt. gartenpflege ist natürlich auch so ein thema, welches man nicht vernachlässigen sollte. einmal kurz weggeguckt, herrscht direkt chaos im beet.

ansonsten befinde ich mich natürlich weiterhin im „endspurt“. doreen, meine liebste frau, brütet was das zeug hält. mit ein wenig glück heißt es also nächsten monat schon „alles neu macht der mai“.

09 Apr

Von hinten betrachtet – der März

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märz. geburtstagsmonat. juhu, wieder ein jahr gealtert – trotzdem nicht schlauer. aber gut, erinnert ihr euch noch an letztes jahr? ich kann das bis auf zwei kleinigkeiten quasi so übernehmen. kleinigkeit eins ist natürlich die sache mit dem umzug. dafür hatten wir halt „jahrestag“, was ziemlich krass ist, weil die zeit einfach so verflogen zu sein scheint. ich werte das als gutes zeichen. kleinigkeit zwei betrifft die produktivität. gut, nachdem ELVARLI quasi meine hand zerstört hatte, ging letztes jahr auch wirklich nur noch wenig. jetzt, im pre-papa-modus, mitten in der heißen phase, kann ich mir das natürlich nicht mehr erlauben. langsam ist aber auch der nestbau abgeschlossen und es ist etwas luft, um nochmal schön die „freiheit“ zu genießen. langsam aber sicher pirscht sich ja auch endlich der frühling ran und bietet zumindest zwischendurch ein paar sonnenstrahlen.

01 Mrz

Von hinten betrachtet – der Februar

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februar 2018 – ein monat voller missverständnisse. verlässt man sich auf die denganzentagblauerhimmelohnewolken-ankündigung der sonst recht zuverlässigen wetter-app, findet man sich im nächsten moment klatschnass unter einem kilo graupel wieder. stellt man sich gedanklich schon langsam auf frühling ein, fängt der winter plötzlich gerade erst an. schade um die schon mit freude begrüßten krokusse, die in vollem optimismus bereits ihr köpfchen aus dem dreck reckten und jetzt leider mehr ähnlichkeit mit tiefkühlgemüse als mit einer blume haben. abgesehen von dem leid in meinem vorgarten, ist februar aber auch für mich kein leichter monat. wieder endet ein lebensjahr. wieder ein stück näher an der 40. fast möchte man sich zu den krokussen legen – schließlich gibt es ja wilde theorien bezüglich einfrieren und konservieren. wer sich jetzt anfängt sorgen zu machen, den muss ich aber leider entäuschen. depressiver wird es heute nicht mehr. denn auch der februar war im grunde sehr gut zu mir.

gesegnet mit der besten ehefrau, den tollsten freunden und dem bald süßesten baby gibt es ja auch kaum grund zum jammern. aber ich schweife ab. februar! die erste entscheidung, die zu treffen war: karneval ja oder nein? das flüchten nichts bringt habe ich in der vergangenheit leider schon oft schmerzlich erkennen müssen. daher dieses jahr wieder das motto: „wohl dosiert“. neben dem zug in efferen mit hürth-rockt am sonntag, der eh jedes jahr gesetzt ist, nutzte ich als wieder-frisch-mertener den dienstag, um mich mal wieder ein stück ins hiesige dorfgeschehen zu integrieren. ich glaube es hat zumindest geklappt nicht negativ aufzufallen. ansonsten hatte der monat aber noch mehr zu bieten. ich hatte die ehre als erster (?) mann einer babyparty beizuwohnen. eher unfreiwillig. lustig wars trotzdem. außerdem kam daniel zu besuch. die nacht war kalt und klar und wir zogen um die häuser. um hier direkt wieder den kreis zum alter zu schließen: mit um die häuser ziehen meine ich tatsächlich um die häuser ziehen. mit kamera und stativ, um ein paar fotos zu machen.

05 Feb

Von hinten betrachtet – der Januar

Stefan / Von hinten betrachtet / / 0 Kommentare

januar, du hast dich gezogen. ein gefühl, als hättest du nie enden wollen. dabei warst du nicht mal schlecht zu mir, aber du bist halt so gesehen der montag des jahres und damit ist dein stand einfach grundsätzlich schon ein schwieriger. das durchweg triste wetter, gepaart mit einer großen portion zu-viel-arbeit und anhaltender frühjahrsmüdigkeit zehren ordentlich an den nerven. gut, dass ich für meine vorsätze noch elf weitere monate zeit habe. trotzdem muss es aber natürlich weiter gehen. schließlich schreitet projekt „bärlini“ unaufhaltsam voran. wir hatten bereits halbzeit und die liste an erledigungen wird alles, nur nicht kürzer.

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